„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio.

Mit dubiosen Aktiengeschäften baut Jordan Belfort in den 90ern ein Millionenimperium auf, größtenteils mit Geschäften, bei denen er ahnungslose Anleger über den Tisch zieht. Doch je mehr Geld er zur Verfügung hat, desto extravaganter wird sein Lebensstil, den er mit Drogenexzessen und Orgien immer weiter auf die Spitze treibt. Bis ihn das FBI ins Visier nimmt und so einiges mehr aus dem Ruder läuft.

Drei Stunden gönnt Scorsese seinem Lieblingsdarsteller DiCaprio, der auch in dieser Rolle einfach alles gibt. Ein so extremer Charakter wie Jordan Belfort war sicher eine neue Herausforderung für DiCaprio, der bereits viele andere berühmte Persönlichkeiten von J. Edgar Hoover über Howard Hughes bis Frank Abagnale Jr. großartig dargestellt hatte. Das Leben von Belfort ist wie Verkehrsunfall, eigentlich will man dem exzessiven und selbstzerstörerischen Lebensstil gar nicht mehr zuschauen, wegschauen mag man aber auch nicht und Scorsese hält voll drauf und inszeniert eine wirklich grenzen- und schamlose Party, wie es sie selten im Kino gab. Wer sich darauf einlassen will, sollte sich auf einiges vorbereiten, aber eins kann er später sich nicht sagen, nämlich dass er nicht gut unterhalten wurde.

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