„Edge of Tomorrow“ – Cruise-Murmeltier-Alien-Invasion!

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Mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wurde eine Idee geboren, die immer wieder kopiert wurde. Eine ganz neue Herangehensweise bietet jetzt „Edge of Tomorrow“: Tom Cruise erlebt als Soldat immer wieder den Tag einer Alien-Invasion und nutzt die Option, dass sich nach seinem Tod der Tag immer wiederholt, um einen Weg zu finden, das tragische Schicksal der Menschheit noch abzuwenden. Das ist spannend, actionreich, ansprechend inszeniert, bietet hier und da einiges an Situationskomik und kann auf voller Länge unterhalten, auch wenn die Logik hier und da etwas zu wünschen übrig lässt.

Major Bill Cage hat es gekonnt vermieden, bei seiner Karriere beim Militär alle Kriegseinsätze zu umgehen, allerdings findet er sich plötzlich doch degradiert bei einer Einheit wieder, die sich auf einen aussichtlosen Einsatz gegen die Aliens vorbereitet. Unerfahren und verängstigt schafft er es beim Einsatz zwar noch, einen Alien zu erledigen, doch dann stirbt er… und wacht einen Tag vorher wieder auf. Dieses Szenario wiederholt sich immer wieder, jedes Mal nach seinem Tod erwacht er einen Tag vor dem Angriff. Mit der Zeit nutzt er seine Kenntnisse über den Angriff, um länger zu überleben. Dann trifft er auf eine Frau, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Zusammen schmieden sie einen Plan, um die Aliens doch noch zu vernichten.

In letzter Zeit machen die Science-fiction-Ausflüge von Tom Cruise wirklich Spaß, auch hier wird man gut unterhalten. Der Film schafft sogar den Drahtseilakt, die wiederholten Geschehnisse mal tragisch und manchmal sogar mit einem gewissen Humor wiederzugeben, ohne dass das Gesamtwerk wackelt. Tom Cruise und Emily Blunt spielen souverän, auch der restliche Cast ist passend besetzt. Die Logik bleibt natürlich hier und da auf der Strecke, das Finale hinkt etwas und das Ende will auch nicht so ganz passen, aber insgesamt funktioniert der Film.

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Ein Kommentar

  1. Dem schließe ich mich an: Der Trailer sah gähnend langweilig aus, umso überraschender, dass der Film tatsächlich nicht schlecht ist, auch wenn die Idee sehr ähnlich der von „Source Code“ ist, das Ende nicht ganz funktioniert und an ein paar Stellen definitiv nicht zu genau überlegt werden darf. Aber dennoch lohnt es sich, den Film anzusehen! Er bleibt spannend und sieht auch noch ziemlich gut aus!

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