„Transcendence“ – Johnny Depp wird digital!

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Der Einfluss der digitalen Welt wird immer größer, alle sind abhängig von Smartphones und dem Internet und alles wird immer mehr vernetzt. Auf dieser Entwicklung baut „Transcendence“ auf und zeigt ein Szenario, das zwar nicht unbedingt auf Logik und Realismus aufbaut, aber trotzdem angesichts unserer digitalen Welt einen interessanten Ansatz darstellt. Regisseur Wally Pfister war bisher eher als Kameramann u.a. für die letzten Filme von Christopher Nolan tätig, für seine Regiearbeit konnte er mit Johnny Depp, Morgan Freeman, Paul Bettany, Kate Mara, Cillian Murphy und Rebecca Hall eine beachtliche Starriege verpflichten. Wer nicht zu sehr hinterfragt, wird hier optisch und inhaltlich gut unterhalten.

Dr. Will Caster hat das Bewusstsein eines Affen digital erfasst und damit einen gewaltigen Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz gemacht. Als er bei einem Anschlag jedoch vergiftet wird und nicht mehr lange zu leben hat, beschließt er zusammen mit seiner Frau und einem Kollegen, seinen überlegenen Verstand zu übertragen, um so weiterzuleben und seine Forschung voranzutreiben. Es gelingt zwar, seinen Verstand noch kurz vor seinem Tod zu übertragen, doch als seine Frau ihn ins Internet überträgt und er den Zugriff auf alles digital erfasste Wissen bekommt, erschafft sie eine Macht, die schnell keine Grenzen mehr kennt.

Der Film bietet viel Stoff zum Nachdenken in einer Welt, die vollkommen abhängig vom Internet ist. Sicher ist das Szenario in der Realität so nicht umsetzbar, aber das muss bei Science-Fiction-Filmen auch nicht immer der Fall sein. Wer sich auf die Handlung darauf einlässt, bekommt eine nette Story, optisch ansprechende Bilder und einen gut besetzten Cast, der zwar nicht über sich hinauswächst, aber trotzdem gut spielt.

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