„24: Live Another Day“ – Peinliche Serien-Fortsetzung!

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24“ war zusammen mit „Lost“ eine der ersten Serien, die sich mit Kinofilmen messen konnte und das Image von Serien völlig neu definierte, „24“ war aufwendig und spannend inszeniert, auch wenn nach acht Staffeln die Originalität etwas gelitten hatte. Ein Ende der Serie war damals eine sinnvolle Entscheidung, ein Kinofilm, der lange im Gespräch war, auch nicht mehr unbedingt nötig. Wer dann allerdings auf die Idee kam, die Handlung in Serienform wieder aufleben zu lassen, hätte das wohl lieber lassen sollen, denn „24: Live Another Day“ kann einen nicht nur nicht in seinen Bann ziehen, auch die Handlung ist so zusammengebastelt und unspektakulär, dass selbst Extremfans abgeschreckt sein dürften.

Senator James Heller ist inzwischen amerikanischer Präsident und gerade zu einem Treffen in London, als plötzlich Jack Bauer wieder auftaucht, seine ehemalige Partnerin Chloe O’Brian befreit und offensichtlich einer Verschwörung und einem technischen Gerät zur Steuerung von Drohnen auf der Spur ist. Schnell hat der ehemalige Agent den amerikanischen und britischen Geheimdienst im Genick.

Kiefer Sutherland, Mary Lynn Rajskub, Kim Raver und William Devane sind wieder an Bord haben mit Yvonne Strahovski, Michelle Fairley oder Stephen Fry eigentlich solide Verstärkung bekommen, allerdings fehlt der Neuauflage jegliche Qualität des Originals. Irgendwie will nichts zusammen passen, Action gibt es natürlich satt, aber Spannung will einfach nicht aufkommen, zu wenig kann man sich mit den neuen und alten Charakteren wirklich identifizieren. Vieles wirkt plump kopiert, wirklich neu und gut durchdacht ist nichts. Letztendlich ist das Beste an der Serie, dass sie nicht wie früher 24 sondern nur 12 Folgen hat. Hoffen wir für das Vermächtnis von „24“, dass dies ein einmaliger Versuch bleibt.

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