„From Dusk Till Dawn“ – Vampir-Kult-Trash in Serie!

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Mit „From Dusk Till Dawn“ erschufen Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in den 90ern einen absoluten Kultfilm und machten nebenbei George Clooney zu einem Superstar. Der trashige Film über zwei Ganoven, die auf der Flucht vor der Polizei in Mexiko in eine Bar voller Vampire geraten, erhielt zwei nicht wirklich erwähnenswerte Fortsetzungen und wurde jetzt von Schöpfer Rodriguez zu einer TV-Serie neu aufgearbeitet. Die erste Staffel erzählt größtenteils die Handlung des Films neu, erweitert diese aber um weitere Handlungsstränge und neue Erzählebenen. Die TV-Version kann sich zwar nicht mit dem Original messen, kann aber doch unterhalten und bietet einige interessante Neuerungen.

Inhalt

Nach einem Banküberfall sind Seth Gecko und sein Bruder Richard auf der Flucht Richtung Mexiko. Doch nicht nur die Texas Ranger auf ihren Fersen machen Ihnen Probleme, Wahnvorstellungen machen Richard immer unberechenbarer. Dass ihr Weg von blutrünstigen Vampiren begleitet wird, wird ihnen erst klar, als sie mitsamt Geiseln in einer von Blutsaugern befüllten Bar landen.

Review

Viele Einstellungen und Dialoge sind 1:1 aus der Filmvorlage unternommen, allerdings hat sich Robert Rodriguez für seine TV-Neuauflage so einige zusätzliche Ideen einfallen lassen und bringt so alles in einen größeren Kontext. Richards Wahnvorstellungen kommen hier von Vampirgöttin Santanico, Sex Machine ist gleichzeitig Professor mit Vampirwissen, die Geckobrüder Teil einer Prophezeiung, Carlos ebenfalls ein Vampir, alles Ansätze, die Fans des Originals eigentlich die Haare zu Berge stehen lassen müssten. Aber wenn man sich erst mal an den neuen Stil gewöhnt hat, kann man sich bei den zehn Folgen der ersten Staffel schon ganz nett unterhalten lassen. D.J. Cotrona und Zane Holtz sind in den Hauptrollen zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dafür können Altstars wie Don Johnson, Jake Busey, William Sadler und Robert Patrick in mehr oder weniger großen Nebenrollen punkten. Besonders amüsant ist Wilmer Valderrama als böser Vampir Carlos, kennt man ihn doch bisher eigentlich nur als Fez aus „Die wilden 70er“.

Wen nach der kurzen ersten Staffel die überdrehte, bisweilen sehr absurde Handlung noch nicht abgeschreckt hat, der kann die Handlung nächstes Jahr in einer zweiten Staffel weiter verfolgen.

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