„Maze Runner“ – Spannendes Labyrinth-Abenteuer

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Verfilmungen von Jugendbuch-Reihen stehen derzeit hoch im Kurs, nach den „Tributen von Panem„, „Ender’s Game“ und „Die Bestimmung“ müssen auch bei „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ wieder Jugendliche in einer unmenschlichen Zukunft ums Überleben kämpfen. Das Setting ist interessant und die Handlung kurzweilig und spannend, allerdings bleibt einem ein richtiges Ende noch vorenthalten, dafür muss man noch auf die Verfilmungen der beiden Roman-Fortsetzungen warten müssen, die aber sicher folgen werden. Kann man auf jeden Fall ansehen, wird aber nur auf der Welle mitschwimmen und kein Phänomen für sich werden.

Thomas wacht ohne Erinnerung auf einer Lichtung auf, inmitten anderer Jugendlicher, umgeben von hohen Mauern, die zu einem riesigen Labyrinth gehören. Die anderen versuchen schon seit Jahren einen Weg heraus zu finden, tagsüber kann man das Labyrinth betreten, nachts schließen sich die Tore und böse Monster treiben dort ihr Unwesen. Thomas‘ Ehrgeiz einen Ausweg zu finden, bringt zwar alle der Lösung näher, warum sie dort sind und wie sie herauskommen könnten, doch bringt auch neue Gefahren mit sich.

Mit unverbrauchten Jungstars hat man sich wieder mal eine Jugendbuchreihe vorgenommen und in diesem Fall sogar ganz ordentlich umgesetzt. Nachdem sich viele Jugendbuchverfilmungen mehr an ein weibliches Publikum richteten, fühlen sich hier wohl mehr die Jungs angesprochen. Hier geht es um Mut, Freundschaft, um Kampf und Intelligenz. Die Handlung bietet interessante Interpretationsansätze, alles in allem bleibt „Maze Runner“ aber trotzdem nur ein spannender Abenteuerfilm, der aber trotzdem inhaltlich und optisch überzeugen kann. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie man die Handlung in den Fortsetzungen weiterführen wird.

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