„Dumm und dümmehr“ – Einfach nur mies und peinlich!

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Es gibt Klamauk-Klassiker, die mit ihrem wirklich unterirdischen Humor doch einen Nerv getroffen haben und einen tatsächlich bis heute zum Lachen bringen können, „Dumm und dümmer“ von 1995 mit Jim Carrey und Jeff Daniels gehört dazu. Warum die für ihren pubertären Humor bekannten Farelly-Brüder fast 20 Jahre später überhaupt noch eine Fortsetzung machen, und die dann auch noch so schlecht und unlustig daher kommt, ist mir echt ein Rätsel. Und bei Carrey und Daniels läuft es derzeit wohl auch nicht so gut, warum hätten sie bei diesem Rohrkrepierer sonst überhaupt mitmachen sollen.

Die Schwachköpfe Lloyd und Harry stolpern über einen Hinweis, dass Harry offensichtlich eine Tochter hat und versuchen diese zu finden. Gleichzeitig wollen sie eine Spenderniere für Harry finden und stolpern wieder aus Versehen von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Die Witze im ersten Teil waren mies, aber doch in ihrer Art originell und von einem speziellen Slapstick geprägt, dass viele Gags bis heute Kultstatus haben. Der zweite Teil kann mit fast keinem Gag punkten, diese sind entweder zu sehr vom ersten Teil übernommen, einfach nicht originell oder tatsächlich nicht peinlich genug. Wo der erste die Grenzen des guten Geschmacks gezielt unterschritt, dümpelt dieser auf einem nicht mehr schockenden Mix aus Ekel, Zoten und billigen Grimassen herum. Jim Carreys lustige Zeiten sind lange vorbei, eigentlich hatte man ihm gewünscht, dass er doch mit mehr ernsteren Rollen punkten könnte, und Jeff Daniels ist eigentlich nie wieder so peinlich wie bei „Dumm und dümmer“ in Erscheinung getreten. Bei beiden müssen es also das Geld und mangelnde Jobs gewesen sein, bei dem Script hätten beide ablehnen müssen.

Dann lieber noch mal das Original oder sogar noch eher das zwischendurch gelaufene anders besetzte Prequel anschauen, aber hier lieber die Finger von lassen. Dieser Film ist leider nicht gut und vor allem auch nicht schlecht genug, um einen wirklichen Unterhaltungswert zu haben.

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