„Herz aus Stahl“ – Brad Pitt unterwegs im Panzer!

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Schon in „Inglourious Basterds“ war Brad Pitt im Zweiten Weltkrieg unterwegs um Nazis zu töten, dieses Mal hat er allerdings einen Panzer mit dabei. Trotz jeder Menge Pathos kann einen der Film doch in seinen Bann ziehen, nicht zuletzt durch die bedrückende Stimmung im Panzer, die einen mitunter schon fast an „Das Boot“ erinnert. Neben Pitt können auch seine „Mitfahrer“ Shia LaBeouf, Logan Lerman, Michael Peña und „Walking Dead“-Star Jon Bernthal punkten, eine gesunde Mischung, die das spannende Kriegsdrama schauspielerisch gut unterstützen. Vermutlich keiner der besten Filme über den Zweiten Weltkrieg, aber doch mal aus einer neuen Perspektive.

Sergeant Collier hat mit seinem Panzer und seiner Crew kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schon einiges erlebt, er hat die Sinnlosigkeit und Gewalt des Krieges gesehen und ist entsprechend verbittert. Als man ihm einen neuen halsbrecherischen Auftrag gibt und als Ersatz für einen toten Kameraden den jungen Anfänger Norman mitgibt, nimmt er diesen schnell sehr hart ran. Doch Norman erkennt bald, dass Collier alles andere als herzlos ist und baut zu ihm eine Bindung auf, die den anderen der Panzer-Besatzung nicht wirklich passt.

Gut gespielt, actionreich und spannend inszeniert, optisch ansprechend – „Herz aus Stahl“ kann sich sehen lassen, auch wenn er anfangs mit etwas zu viel Patriotismus daher kommt. Im Laufe des Films zeigt er aber immer deutlicher, welches Grauen der Krieg zu bieten hat und wie er die Menschen verändert. Dass die Handlung größtenteils im engen, recht unbeweglichen Panzer spielt, sorgt für eine fast schon klaustrophobische Stimmung, die wie schon erwähnt fast an die düstere Stimmung von „Das Boot“ erinnert. Das Ende übertreibt sicher ein wenig, aber das nimmt man dem Film dann schon nicht mehr übel.

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