„Jupiter Ascending“ – Bunter, überladener SciFi-Blödsinn!

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Einst haben die Wachowski-Geschwister „Matrix“ erschaffen, bis heute ein cineastischer Meilenstein. Die beiden Fortsetzungen waren auch noch sehenswert, doch ab da kam nichts Spannendes mehr. Umso mehr ließen die bunten Trailer von „Jupiter Ascending“ auf actiongeladenes und optisch beeindruckendes Popcornkino hoffen, doch das Ergebnis ist einfach nur enttäuschend. Klar, Action und bunte Spezialeffekte gibt es genug, aber die Handlung dazwischen und das ganze Setting sind so sinnentlehrt, dass sich dann wohl auch Mila Kunis, Channing Tatum, Sean Bean und der unlängst mit dem Oscar prämierte Eddie Redmayne dachten, sie müssten schauspielerisch auch nicht mehr als ein Armutszeugnis abliefern.

Jupiter Jones ist eigentlich ein Niemand, doch plötzlich scheinen jede Menge sonderbare Wesen aus dem Weltraum hinter ihr her zu sein. Während die einen offensichtlich ihren Tod wollen, helfen andere ihr, um sie in eine sonderbare Welt zu bringen, deren reinkarnierte Königin sie sein soll. Für diese außerirdischen Übermenschen ist die Bevölkerung der Erde nur eine Art Viehzucht, die bereit zum ernsten ist. Jupiter muss also ihre Möglichkeiten nutzen, um alle Menschen auf ihrem Heimatplaneten zu retten.

Wer hier eigentlich mit wem verwandt sein soll und wer gegen wen intrigiert, ist einem bald egal. An Action und Special Effects hat man sich schnell satt gesehen, wirklich vom Hocker hauen tut einen hier gar nichts. Ab da muss man dann leider durchhalten, die Handlung wird immer sinnloser, die Leistungen der Darsteller nehmen kontinuierlich ab und am Ende bleibt der große Schock, dass die Macher doch tatsächlich eine Trilogie dieses Unfugs drehen wollen. Hoffen wir mal, dass miese Kritiken und schlechte Besucherzahlen das verhindern. Hauptsache, die Wachowskis versuchen es dann nicht in ihrer Hilflosigkeit mit „Matrix 4“.

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