„Kingsman – The Secret Service“ – Bond meets Kick-Ass!

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Wenn Colin Firth in diesem Film gefragt wird, ob er Agentenfilme mag, dann meint er, dass er eher die alten „James Bond„-Streifen mag, die sich noch nicht so ernst genommen haben. Dorthin gehört dann auch „Kingsman“, der den Agentenfilm mal wieder auf das überdrehte Niveau der 80er hebt und zusätzlich mit jeder Menge großartig choreographierter Kampfszenen, einer total verrückten Handlung und ganz viel schwarzem Humor gewürzt ist. Wer beim Schauen hier und da an „Kick-Ass“ erinnert wird, sollte sich nicht wundern, dafür war Regisseur Matthew Vaughn nämlich auch verantwortlich.

Als die britische Geheimorganisation „Kingsmen“ einen ihrer besten Agenten verliert, wird ein Nachfolger gesucht. Unter den jungen Anwärtern ist auch Gary, dessen Vater vor vielen Jahren als Kingsman dem Agenten Harry Hart das Leben rettete. Obwohl Gary alles andere als ein Gentleman ist, vertraut Harry darauf, dass er die überaus krassen Prüfungen besteht und selber ein Kingsman wird. Doch eine neue weltweite Bedrohung setzt den Kingsmen immer mehr zu.

Neben Neuling Taron Egerton kann vor allem Colin Firth als britischer Gentleman-Agent überzeugen, aber auch Mark Strong, Michael Caine und Mark Hamill können in ihren Nebenrollen überzeugen, allein Samuel L. Jacksons Rolle als lispelnder, kein Blut sehen könnender Oberbösewicht ist mit der Zeit eher nervig als lustig. Das macht aber nichts, „Kingsman“ holt einen zu schnell ab mit seiner Mischung aus wirklich schön britischem Humor und jeder Menge toller Action und Spannung. Wenn Colin Firth inmitten einer Kirche mit einem wütenden Pulk mordlustiger Irrer wütet und am Ende als einziger noch steht, toppt das sogar noch „Kick-Ass“. Also einfach im Kinosessel zurücklehnen und befeuern lassen, Spaß macht der Film auf jeden Fall!

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