„Gotham“ – Batmans Kindheit und seine Stadt!

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Es war sicher nur eine Frage der Zeit, bis Batman auch im TV eine Neufassung erhält, doch der Weg, den „Gotham“ einschlägt, ist dann immerhin mal etwas origineller. Die Serie, deren erste Staffel in den USA gerade geendet hat, setzt ihren Fokus nämlich nicht auf den Flattermann, sondern auf den ehrlichen Polizisten Jim Gordon, der sich in der korrupten Welt Gothams durchschlägt und dabei auf viele Charaktere aus der Welt des dunklen Rächers trifft, alle jedoch in jungen Jahren vor ihren „Karrieren“. Neben dem später zu Batman werdenden Bruce Wayne und seinem Diener Alfred, die gerade den Tod von dessen Eltern zu verarbeiten haben, sehen wir die jungen Versionen von Catwoman, Pinguin, Riddler, Two-Face, Poison Ivy und vielen anderen, die erst dabei sind, ihre dunklen Seiten zu entdecken.

Inhalt

Jim Gordon ist ehrlich aber zeilstrebig, was in einer kaputten Stadt wie Gotham nicht leicht ist. Die Gangster haben in Gotham das Sagen und auch bei der Polizei und in der Regierung ihre Leute. Während Gordon versucht, den mitunter sehr verrückten Kriminellen der Stadt auf die Pelle zurücken, wird er nicht selten aus den eigenen Reihe behindert.

Review

Sicher ist auch hier „realistisch“ ein dehnbarer Begriff, aber „Gotham“ kann aufgrund der Tatsache, dass seine Personen noch keine überdrehten Superhelden und -schurken sind, noch auf einer menschlichen, normalen Ebene agieren und das macht die Serie dann doch interessant. Vor allem Comicfans, die die Batman-Charaktere nicht nur unter ihren Pseudonymen kennen und hier jederzeit wissen, wohin der Weg einmal führen wird, dürften an der Serie ihren Spaß haben. Für Fans düsterer Cop-Serien ist „Gotham“ vielleicht einen Versuch wert, aber vermutlich dann doch zu speziell.

Womit die Serie punkten kann, sind neben den skurrilen Verbrechen und Comicreferenzen die gut besetzten Darsteller, allen voran Ben McKenzie als James Gordon aber auch Robin Lord Taylor als Oswald Cobblepot, Donal Logue als Harvey Bullock, Jada Pinkett Smith als Fish Mooney, Cory Michael Smith als Edward Nygma, Camren Bicondova als Selina Kyle und David Mazouz als Bruce Wayne können in ihren Rollen überzeugen.

In Deutschland läuft inzwischen auch die erste Staffel, eine zweite Staffel ist bereits in Auftrag gegeben worden.

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Ein Kommentar

  1. Super SchauspielerInnen, Set vom Feinsten und hervorragende Kameraführung…eigentlich Alles, was das Herz begehrt…Aber, leider haben es die Drehbuchautorin und Hauptproduzentin. Anstatt die Kindheit und spannende Dynamik zwischen dem zukünftigen Batman und Alfred spannend zu inszenieren, interpretierten diese zwei Stümper ganz eigenwillig. Aus dem starken, fokussierten Jungen und einem distinguierten englischen Butler wird ein ängstlicher Bub und ein amerikanischer Bully geschustert. Unsinnige Lesbengeschichten, unwichtige Figuren wie „Fish Mooney“ und penetrant in den Mittelpunkt gestellte „Cat“, eine katastrophale Action- und Kampfchoreographie, sowie diverse Szenenfehler, machen eine Serie mit grossen Qualitäten lächerlich-dumm; weit unter dem, was es mit einem solchen Aufgebot an Filmstart und Budget hätte sein werden können. Man könnte meinen die Schauspielterin Jaden Pinket XY hat sich eingekauft und die Produzenten hätten zuvor nur Musikvideos gedreht; auf hohem Niveau, aber eben irgendwie reicht es doch nicht ganz. – Äusserst schade, denn ausgerechnet die Figur des „Pinguins“ kommt zum ersten Mal überhaupt spannend-vielschichtig und äusserst nachvollziehbar rüber. Auch ansatzweise die spätere „Poison Yvy“…Leider gar nicht das Mädchen mit dem grösstem Augenabstand in der Filmgeschichte. Sie hätte wohl besser die Darstellung in einem Realfilm von „Nemo“ gespielt…aber eine zukünftige „Catwoman“ sieht intelligent und zackig aus, bestenfalls auch Blond. Aber diese Göre mit dem Accessoir Sonnenbrille auf dem Kopf kommt einfach – zusätzlich – bekloppt rüber. Zuviel „Gender equality“ und „starke Mädchen“-Gedöns schmälern den Spass, genauso wie die erwähnten Szenenfehler und peinlich-schlechten Kampfszenen/Schiessereien. Mag zwar für diese Zielgruppen passen, aber die schauen auch „jeden Scheiss“, dazu müsste man nicht mit solch guten Schauspielern und teurem, hochwertigen Set aufwarten…Wer aber Bruno Heller mag, respektive den Hauptdarsteller, welcher Heller irgendwie ähnelt, sollte unbedingt „the Mentalist“ schauen. Oder andere Serien, welche ein paar der hochkarätigen SchauspielerInn vorweisen können ;-)

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