„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität.

Larry Sportello, von allen nur „Doc“ genannt, ist Privatdetektiv, der von seiner Exfreundin beauftragt wird, in einem Intrigenkonstrukt rund um ihren Liebhaber, einen reichen Geschäftsmann, zu ermitteln. Während der fast immer zugekiffte Doc seine nicht ganz normalen Ermittlungen durchführt, wird alles immer verzwickter und schnell sind auch Nazis, Drogenkartelle, Prostituierte und verrückte Ärzte involviert. Und vor allem der Cop „Bigfoot“ Bjornsen macht Doc das Leben schwer.

Mit Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Owen Wilson, Reese Witherspoon, Benicio Del Toro, Jenna Malone und Martin Short hat Paul Thomas Anderson eine Reihe vielversprechender Schauspieler für seinen Film gewinnen können und die machen ihren Sache soweit auch gut. Allerdings ist die Handlung eben doch zu konfus und seltsam, um wirklich überzeugen zu können. Für Fans der Filme von Paul Thomas Anderson, die die oben aufgeführten Schauspieler mal in ganz verrückten Rollen sehen wollen, ist der Film aber durchaus guckbar.

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