„Der große Trip – Wild“ – Reese Witherspoon in der Wildnis!

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Es gibt für jeden Schauspieler Rollen, mit denen er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, Reese Witherspoon bekommt hier so eine und weiß sie zu nutzen. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Austeigerdrama ist gefühlvoll inszeniert, gut gespielt und großartig in Szene gesetzt. Man folgt der Hauptperson mit dem Rucksack quer durch die Staaten, um mit ihr zu leiden und zu triumphieren. Trotz der Strapazen fragt man sich selber wieder, ob nicht jedem so eine Grenzerfahrung und ein Ausstieg aus dem Alltag gut tun würde.

Cheryl kann den Tod ihrer Mutter nicht verkraften und hat mit Drogen und Sex mit anderen ihre Ehe auf dem Gewissen. Um mit der Selbstzerstörung aufzuhören und wieder zu sich selbst zu finden, begiebt sie sich auf einen dreimonatigen Trip auf der Pacific Crest Trails, eine Grenzerfahrung, die Cheryl immer wieder an ihre Grenzen bringt, sie aber auch an den Herausforderungen wieder wachsen lässt.

Reese Witherspoon spielt großartig, Laura Dern ebenfalls. Die Wanderung ist optisch grandios inszeniert und mit den Rückblenden in Cheryls Leben mit ihrer Mutter und ihrer selbstzerstörerischen Handlungsweisen sehr interessant aufgebaut. Der Film bewegt und schafft es zugleich ein wenig Spannung aufzubauen. Man leidet und kämpft mit Cheryl und drückt ihr die Daumen, dass sie ihr geographisches Ziel und auch ihr persönliches Ziel erreicht. Ein toller Film mit einer großartigen Hauptdarstellerin, die ihr Talent viel zu oft in mauen Liebeskomödien verschleudert.

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