„Run All Night“ – Liam Neeson auf neuem Killertrip!

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Egal, ob die „Taken„-Reihe, „Non-Stop“ oder „The Grey“ – Liam Neeson ist in den letzten Jahren fast ausschließlich als tötende Ein-Mann-Armee unterwegs. „Run All Night“ ist da keine Ausnahme, wieder ist er mit unglaublichen Killerfähigkeiten ausgestattet, um seine Familie zu retten. Dass „Run All Night“ trotzdem in Ordnung ist, liegt in erster Linie am Zusammenspiel mit Ed Harris, Joel Kinnaman und Vincent D’Onofrio. Der Film ist so etwas spannender und facettenreicher als ein neuer müder „Taken“-Aufguss. Würde man Liam Neeson nicht gerne mal wieder in anderer Form sehen, wäre „Run All Night“ aber dennoch ein solider, unterhaltsamer Actionthriller.

Jimmy Conlon und Shawn Maguire sind Freunde seit der Kindheit, als Shawn zum Gangsterboss aufstieg, war Jimmy jahrelang sein Killer, was ihn den Kontakt zu seinem einzigen Sohn kostete. Doch als dieser in einen Überfall verwickelt wird und Jimmy Shawns Sohn erschießt, um seinen eigenen Sohn zu retten, beginnt für die beiden eine unerbittliche Verfolgungsjagd, da Shawn Rache für seinen Sohn will und Jimmy, seinen Sohn und dessen Familie tot sehen will. Gleichzeitig versucht ein Detective Jimmy endlich für seine zahlreichen Verbrechen in den Jahrzehnten davor dran zu kriegen.

„Run All Night“ ist actionreich, spannend und atmosphärisch inszeniert und funktioniert für das Genre ganz ordentlich, neben zahlreichen Toten und Trümmern gibt es tatsächlich noch so etwas wie eine Handlung, die durch die Verbindungen und Interessen von Jimmy als Vater, als bester Freund und als gesuchter Verbrecher verschiedene Optionen zulässt, wenn auch mit nicht wirklich überraschenden Wendungen. Als Actionfilm ganz passabel, aber auch kein Muss.

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