„Gespensterjäger“ – Lustiger Gruselfilm für Kinder

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Schlauer Schachzug von Kinderbuchautorin Cornelia Funke, nach der komplett vergeigten US-Verfilmung von „Tintenherz“ ihre Bücher lieber direkt in Deutschland verfilmen zu lassen. „Gespensterjäger“ ist somit eine in erster Linie auf die jüngeren Zuschauer zugeschnittene Gruselkomödie geworden, die sich von der Machart her durchaus mit der Qualität von Hollywood messen kann. Richtig überzeugen kann der Film zwar nicht, bietet aber nicht zuletzt dank den Hauptdarstellern Anke Engelke und Milo Parker sowie dem von Bastian Pastewka gesprochenen Glibbergeist Hugo kurzweilige und amüsante Unterhaltung.

Hedwig Kümmelsaft ist seit Jahren erfolgreiche Gespensterjägerin, aber dann wird sie von der Organisation gefeuert, die ihre Methoden und Ansichten für zu veraltet hält. Doch als der junge Tom sie aufsucht, nachdem er im Keller über das glibberige, grüne Gespenst Hugo gestolpert ist, wird sie auf ein viel größeres Monster aufmerksam, dass die ganze Menschheit bedroht und dem man nur mit Kümmelsafts Erfahrung und Wissen entgegentreten kann.

Neben Engelke und Pastewka sind auch noch Christian Tramitz, Christian Ulmen und Karoline Herfurth in Nebenrollen mit von der Partie, etwas komisch wirkt es da schon, dass der ganze Film offensichtlich auf Englisch gedreht und deutsch nachsynchroniert wurde. Wer sich damit arrangieren kann und auch nicht mehr als einen Kinderfilm erwartet, bekommt eine nette, kleine Gruselkomödie, wenn auch vieles doch sehr an „Ghostbusters“ oder „Men in Black“ erinnert. Trotzdem ist der Film gerade für ein jüngeres Zielpublikum gut gemacht, alle älteren Zuschauer sollten hingegen nicht zu viel erwarten.

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