„The Visit“ – Netter Horror von M. Night Shyamalan

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Als M. Night Shyamalan mit „Sixth Sense“, „Unbreakable“ oder „Signs“ als Regisseur startete, galt er als Wunderkind, doch je aufwendiger seine Filme wurden, desto schlechter wurden sie auch und erreichten mit „Die Legende von Aang“ und „After Earth“ den absoluten Tiefpunkt. Das war wohl auch Shyamalan selbst klar, daher kommt mit „The Visit“ wieder ein schlichter, einfacher Horrorfilm daher. Dieser kann immerhin wieder gruseln, verwirren und überraschen, aber ein Geniestreich sieht anders aus. Aber immerhin wieder ein Schritt in die richtige Richtung der Rehabilitierung des gefallenen Regisseurs.

Seit einem Streit hat eine Mutter keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern, doch nimmt sie deren Angebot an, für eine Woche ihre beiden Kinder dorthin verreisen zu lassen, damit diese ihre Großeltern kennen lernen können. Die Kinder werden von den Großeltern auch herzlich empfangen, doch irgendwas scheint mit ihnen nicht zu stimmen, denn nachts benimmt sich die Großmutter sehr seltsam und auch der Großvater scheint einige Geheimnisse zu haben.

Die Kinder nerven leider etwas, ansonsten ist die Idee des Films gar nicht schlecht, gerade weil der Horror sehr subtil aufgebaut wird und man bis zur Auflösung nicht wirklich weiß, wohin sich das Ganze entwickeln wird und was hinter dem Verhalten der Großeltern steckt. Ein netter, kleiner Horrorfilm, aber mehr auch nicht.

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