„The Walk“ – Unterhaltung in schwindelnder Höhe!

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Während Robert Zemeckis in den 80ern und 90ern mit Filmen wie „Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“ oder „Roger Rabbit“ zahlreiche Erfolge landete, wurde es in den letzten Jahren ruhiger um ihn, zuletzt konnte er noch mit „Flight“ punkten, aber die großen Blockbuster blieben aus. Sein neuer Film „The Walk“ ist eine gelungene Mischung aus Independent und Popcornkino und kann mit wirklich großartigen Aufnahmen punkten, die in 3D für Menschen mit Höhenangst schon fast grenzwertig realistisch aussehen. Spannend und lustig zugleich, optisch rundum gelungen und zudem noch gut gespielt, „The Walk“ macht Spaß, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass alles auf einer wahren Begebenheit beruht.

Philippe Petit ist eine Egomane, der mit viel Übung wirkliches Talent auf dem Hochseil erlangt hat. Nachdem er illegal zwischen den Türmen von Notre-Dame sein Können demonstriert hat, in Frankreich aber nicht die gewünschte Anerkennung erhält, konzentriert er sich auf einen alten Traum und seinen wohlmöglich größten Coup, er will 1974 ein Seil zwischen den beiden Türmen des fast fertigen World Trade Centers in New York spannen und überqueren.

Der Stil des Films mit dem erzählenden Hauptcharakter ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber insgesamt ganz gut. Zemeckis versteht es aber sehr gut, die wahre Begebenheit optisch wirklich beeindruckend und zudem vom Stil her absolut unterhaltsam auf die Leinwand zu bringen. Das funktioniert nicht zuletzt auch so perfekt dank Joseph Gordon-Levitt und den gut besetzten Nebendarstellern wie Ben Kingsley, gerade Gordon-Levitt stellt den egozentrischen und extravaganten Philippe Petit wirklich großartig dar.

„The Walk“ ist einer der guten Filme in diesem Jahr, der Zemeckis mal wieder etwas Ruhm einbringt und wieder einmal zeigt, dass es für manche Filme doch eine wirkliche Bereicherung ist, dass es 3D gibt.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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