„Steve Jobs“ – Interessantes Biopic über das Apple-Genie!

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Nachdem bereits Asthon Kutcher in „jOBS“ versuchte, Steve Jobs‘ interessanten Charakter und sein Leben darzustellen, hat Regisseur Danny Boyle in seinem neuen Biopic Allzweckwaffe Michael Fassbender für die Hauptrolle gecastet und damit eine wirklich gute Wahl getroffen. „Steve Jobs“ lebt nicht nur von dem hervorragenden Schauspiel Fassbenders und der Nebendarsteller wie Kate Winslet, Seth Rogen und Jeff Daniels, auch die Machart ist wirklich sehenswert. Anstatt wie „jOBS“ zu versuchen, die zahlreichen Stationen des Apple-Gründers in der Laufzeit eines Films abzudecken, widmet sich dieser Film nur drei wichtigen Präsentationen.

Steve Jobs bereitet sich 1984 gerade auf die Präsentation des Macintosh vor, muss sich aber nebenbei zahlreichen anderen Problemen stellen, u.a. den Unstimmigkeiten mit Partner Steve Wozniak oder Boss John Sculley oder der Tatsache, dass er weiterhin die Vaterschaft seiner Tochter leugnet. Diese Konflikte beschäftigen ihn auch weiterhin bei den Präsentationen der NeXTcube 1990 und des iMac 1998.

Steve Jobs ist ein extrem interessanter Charakter, ein Genie, aber auch ein Tyrann und Egoist. Sein Leben ist neben der Entwicklung und Vermarktung der Apple-Produkte geprägt durch die Konflikte mit für ihn wichtigen Personen wie seiner Beraterin Joanna Hoffman, seinem Partner Steve Wozniak, seinem Boss John Sculley, seinem Programmierer Andy Hertzfeld und natürlich seiner Tochter. „Steve Jobs“ inszeniert die Lebensgeschichte des Visionärs, indem der Film ihn bei drei entscheidenen Präsentationen und damit Wendepunkten seines Lebens zeigt, ihn dort mit genau diesen Personen konfrontiert und im Dialog die Ereignisse und Konflikte der Zeit dazwischen aufarbeitet. Das funktioniert erstaunlich gut und macht den Film so nicht nur sehr informativ, sondern aufgrund der Inszenierung auch sehr rasant und abwechlungsreich. Die Darsteller spielen großartig, allen voran Fassbender, der Steve Jobs in all seinen positiven und negativen Facetten wirklich glaubhaft auf die Leinwand bringt.

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