„Green Room“ – Thriller mit Patrick Stewart als Nazi!

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greenroomWie wandlungsfähig der kürzlich viel zu jung verstorbene Anton Yelchin war, kann er auch in diesem Film unter Beweis stellen. Mitglieder einer Punkband werden in einer Skinhead-Disco Zeuge eines Mordes und müssen sich in einem Raum verschanzen, weil man die Zeugen beseitigen will – eine nette Grundidee für einen guten Horrorthriller. Neben Anton Yelchin macht vor allem Patrick Stewart Spaß, der als fieser Obernazi mal völlig gegen seine normalen Rollen besetzt wurde und hervorragend als Bösewicht funktioniert. „Green Room“ ist spannend und abwechslungsreich, aber mitunter auch nichts für schwache Nerven.

Eine mäßig erfolgreiche Punkband schlägt sich auch in einer Skinhead-Disco wacker, doch dann werden sie nach dem Gig unfreiwillig Zeuge eines Mordes und werden festgehalten. Als ihnen klar wird, dass man sie wohl nicht lebend gehen lassen wird, suchen sie nach einem Fluchtplan. Doch die Nazis warten mit Waffen und scharfen Hunden auf die Punks.

Ein schön klaustrophobisches Szenario inmitten dreckiger Punk- und Metalmusik. „Green Room“ ist kein typischer Horrorfilm, aber trotzdem insgesamt gut gelungen. Die düstere Stimmung aufgrund der Aussichtslosigkeit und der Übermacht der Skinheads wirkt sich auch auf den Zuschauer aus, dem schnell klar gemacht wird, dass hier jeder entbehrlich ist und es auf der Nazi-Seite keine Skrupel gibt. Wer Lust auf einen kleinen aber gut schockenden Thriller hat, kann sich diesen Film auf jeden Fall anschauen. Gerade auch wegen Yelchin, den man leider in nicht mehr vielen Rollen sehen können wird.

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