„Sharknado 1-3“ – Nur als SchleFaZ gerade noch auszuhalten!

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Wenn ein Film von „The Asylum“ kommt, erwartet man generell ein absolutes Machwerk, aber die „Sharknado“-Trilogie unterbietet wirklich alles, was ich jemals gesehen habe. Keine andere Filmreihe verfügt über so miese Drehbücher und ist so dilettantisch gespielt, gefilmt und geschnitten. Selbst für Trashfans ist diese Reihe eine absolute Grenzerfahrung, hier ist schlecht nicht lustig, sondern wirklich einfach nur schlecht. Ohne die bösen Kommentare des SchleFaZ-Teams Oliver Kalkofe und Peter Rütten wäre es mir wohl unmöglich gewesen, diese drei absoluten Rohrkrepierer komplett durchzuhalten.

Tornados haben über dem Ozean Tausende Haie aufgewirbelt und lassen die hungrigen Bestien über den Großstädten auf ahnunglose Amerikaner regnen. Nur Surflehrer und Alleskönner Fin kann mit ein paar anderen minderbemittelten Deppen und völlig sinnlosen Ideen der Bedrohung ein Ende bereiten.

In einem Making-of hat der Regisseur geäußert, die Grundhandlung wäre schon so unrealistisch, dass man sich alles erlauben darf, auch wenn es den Rand des logischen Denkens nicht mal mehr am Rande streift. Daran hält man sich hier auch konsequent. Der Cast um „Beverly Hills 90210“-Veteran Ian Ziering und „American Pie“-Schlampe Tara Reid tut wirklich alles, um sich lächerlich zu machen. Neben zahlreichen Cameos von amerikanischen C-Promis durfte im dritten Teil David Hasselhoff den Irrsinn sogar bis ins Weltall tragen. Hier macht wirklich nichts Sinn und die Filme tun wirklich weh, nicht mal beim aufgrund des Erfolges mit mehr Budget ausgestatteten dritten Teil ist qualitativ oder inhaltlich irgendeine Verbesserung erkennbar.

Die „Sharknado“-Trilogie war zum Glück der lange Zeit überfällige Einstieg für mich ins „SchleFaZ“-Universum. Seit einigen Jahren stellen Oliver Kalkofe und Peter Rütten schon „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ vor, auch dort sind die Hai-Filme mit der Bodensatz alles Gezeigten. Mit den fiesen Kommentaren und gezielten Filmfehler-Szenen-Analysen macht das Ganze schon fast wieder Spaß, man fühlt sich wenigstens nicht alleine gelassen mit dem Gefühl, man würde der Handlung überhaupt nicht folgen können und sich die ganze Zeit fragen, warum man auch bei einem Trashfilm nicht wenigstens einen Hauch Sinn und Verstand hätte einfließen lassen können. Sehr lustig ist übrigens, dass Oliver Kalkofe und Peter Rütten bei „Sharknado 3“ tatsächlich selber einen Kurzauftritt ergattern konnten. Wenn ich noch ein paar „SchleFaZ“-Folgen gesehen habe, folgt dazu sicher noch ein eigener Artikel.

Leider ist das Elend weiterhin nicht vorbei! „Sharknado 4 – The 4th Awakens“ läuft in Kürze im US-Fernsehen an!

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