„Ein ganzes halbes Jahr“ – Mittelmäßige Schnulze!

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einganzeshalbesjahrSeit ihrem Roman „Ein ganzes halbes Jahr“ kann die Autorin Jojo Moyes schreiben, was sie will, es wird immer ein Bestseller, entsprechend habe ich mir die Verfilmung ihres Romans auch mal angesehen, um dem Grund für ihren Erfolg etwas auf die Spur zu kommen. Man würde bei einem so sensiblen Thema wie Sterbehilfe doch etwas Tiefgang erwarten, aber irgendwie fließt der Film einfach nur weichgespült an einem vorbei. Immerhin kann man die „Game of Thrones“-Stars Emilia Clarke und Charles Dance mal in völlig anderen Rollen sehen.

Als Louisa Clark den Job annimmt, den reichen William Traynor zu betreuen, der nach einem Unfall fast vollständig gelähmt ist, ist ihr noch nicht klar, wie anstrengend dieser Job werden würde. William trauert seinem exzessiven Leben nach und sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr, Louisa braucht lange, um zu ihm durchzudringen, doch dann fangen die beiden an sich zu besser zu verstehen.

Emilia Clarke und Sam Claflin funktionieren vermutlich großartig für diese Liebesschnulze, doch irgendwie kommt der Film einfach zu seicht daher, um wirklich zu bewegen. Die Handlung ist sehr vorhersagbar, wirkliche Höhen und Tiefen sind so nicht dabei. Dass William Traynor seinem Leben ein Ende machen will und dafür das Verständnis seiner Eltern möchte, ist ein brisantes Thema, trotzdem wird es nicht wirklich interessant ausgespielt. Mein Fazit ist also leider doch, dass die Autorin wohl nur einen Nerv bei den weiblichen Leserinnen getroffen hat, aber nicht unbedingt durch wirklich tolle Geschichten überzeugt. So kann man natürlich auch erfolgreich werden.

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