„The Purge 3: Election Year“ – Politischer, aber nicht besser

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Schon der erste Teil von „The Purge“ kam mit einer für einen Horrorfilm interessanten Grundidee daher, die aber nicht wirklich konsequent umgesetzt wurde, im zweiten Teil versuchte man, der Handlung einen größeren Sinn zu geben, auch das wurde dem Potential nicht gerecht. Jetzt geht man im dritten Teil noch eine Ebene höher und macht das „Purge“-Thema zum Politikum, doch wenn man ehrlich ist, dient der Film weiterhin dem lüsternden Zuschauer, Verrückten beim brutalen Abschlachten anderer zuzuschauen, als wirklich zu kritisieren. So funktioniert er zwar nach dem alten Muster, aber nach diesem Teil sollte dann auch mal Schluss sein.

Weiterhin dürfen die Amerikaner eine Nacht im Jahr jenseits aller Gesetze wüten, doch der Widerstand wächst und eine Senatorin verspricht, dem Morden nach ihrer Wahl ein Ende zu setzen. In der nächsten „Purge“-Nacht wird sie so selber zur Hauptzielscheibe der korrupten Politiker und Wirtschaftsgrößen, die auf keinen Fall von der für sie viele Vorteile bietenden Nacht Abstand nehmen wollen.

Der Grundplot war schon im ersten Teil recht originell, im inzwischen dritten Teil versteht man die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe zwar besser, die Handlung wird auch auf eine andere Ebene gebracht, aber abheben tut sich der Film trotzdem nicht von seinen Vorgängern. Wer schon die ersten beiden mochte, wird auch hier nach dem gleichen Schema bedient, so langsam ist die Handlung aber ausgereizt.

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