„Baywatch“ – Mittelmäßige Neuauflage der Kultserie!

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Große Brüste, durchtrainierte Körper und ein paar netten Heldentaten vor schöner Strandkulisse – das war „Baywatch“, die Kultserie mit David Hasselhoff aus den 90ern. Jetzt hat man auch diesen TV-Klassiker fürs Kino neu aufgelegt, u.a. mit Dwayne Johnson, Zac Efron, Kelly Rohrbach, Jon Bass und Alexandra Daddario. Der Trailer ließ vermuten, dass man auch hier eine Klamauk-Komödie zu erwarten hatte, die sich nur rudimentär an der Vorlage orientiert. Doch hier funktioniert das nicht ganz so gut wie bei „21 Jump Street“, die besten Lacher kennt man schon aus den Trailern und der Rest dümpelt ein wenig zwischen Gags und Gaunerfilm herum. Man kann sicher hier und da gut lachen und manche Sprüche sitzen gut, aber über die volle Lauflänge zieht sich der Film hier und da etwas. Am schlimmsten sind jedoch die Cameo-Auftritte von David Hasselhoff und Pamela Anderson, die hätten doch was Besseres verdient.

Inhalt

Rettungsschwimmer Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) und sein Team sind die Helden am Strand. Entsprechend groß ist der Andrang bei der Auswahl neuer Teammitglieder. Vor allem Olympiaschwimmer Matt Brody (Zac Efron) bringt einerseits beste Qualitäten mit, steht sich aber mit seiner arroganten Art immer selber im Weg. Doch als die Rettungsschwimmer einem fiesen Gaunerclan auf die Schliche kommen, müssen sie als Team zusammenhalten, um diesem das Handwerk zu legen. Das gestaltet sich gar nicht so leicht, denn man scheint ihnen auf höchster Ebene dazwischen zu funken. Da muss auch Matt seinen Weg zwischen den väterlichfiesen Ratschlägen von Mitch und den ansehlichen Rundungen seiner Partnerinnen finden.

Review

Ich war nicht wirklich ein Fan von „Baywatch“, trotzdem verstehe ich den Kult um die Serie, die David Hasselhoff neben „Knight Rider“ zum Star machte und so herrlich offensichtlich mit Klischees und Oberflächlichkeiten spielte. Das funktioniert in der Neuauflage auch, Dwayne Johnson bringt den richtigen Körper schon mit, Zac Efron musste noch dafür trainieren, hat es aber bis zum Drehstart auch geschafft und vor allem Alexandra Daddario muss sich in punkto Oberweite nicht hinter Erika Eleniak oder Pamela Anderson verstecken und ich würde behaupten, bei ihr sind die Brüste sogar echt. Jon Bass spielt den Quoten-Dicken-Trottel-Nerd, funktioniert in der Rolle aber ganz gut.

Eine richtige Handlung gibt es natürlich nicht, hier wird mehr auf Sprüche, Action und gut ausgeleuchtete Körper gesetzt. Das passt zum Thema, aber irgendwie nicht immer so wirklich zur Vorlage. Es ist daher schwer zu sagen, ob Fans mit dem Film glücklich sein werden oder ob hier generell ein anderes Publikum angesprochen werden sollte.

Dwayne Johnson ist nicht David Hasselhoff, aber er passt in die väterliche Heldenrolle. Dass Hasselhoff selber in einer Abschlusssequenz fragt, warum er eigentlich nicht Mitch wäre, hat der sich vermutlich wirklich gestellt. So darf er neben dieser Sequenz einmal kurz mittendrin den Mentor vom neuen Mitch spielen und ein paar Weisheiten vom Stapel lassen, das war es aber auch schon. Doch wer zuletzt „Hoff The Record“ gesehen hat und weiß, dass Hasselhoff heute für jeden Spaß zu haben ist, hätte sich doch etwas mehr „er-hofft“. Peinlicher ist nur noch der Gastauftritt von Pamela Anderson! Eindeutig digital verjüngt, darf sie einmal in Zeitlupe durchs Bild wandern, mehr war bei ihr allerdings wohl wirklich nicht drin.

Fazit

Ok, wollen wir nicht so sein. Man kann lachen, es gibt gute Sprüche und ballernde Action. Wenn auch nicht die ganze Zeit, kann man sich schon hier und da amüsieren. „Baywatch“ ist somit keine Empfehlung, aber für ein paar Lacher zwischendurch vollkommen in Ordnung.

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