„Cars 3“ – Pixar schickt die Rennwagen wieder los!

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Mit „Cars“ hat Pixar vor über zehn Jahren einen seiner schwächsten Filme überhaupt auf die Kinoleinwand gebracht, allerdings gleichzeitig den beim Merchandise wohl mit erfolgreichsten. So musste fünf Jahre später eine völlig überflüssige Fortsetzung her, an die ich so gar keine Erinnerung mehr habe. Als Pixar-Fan habe ich mich dann doch noch an den dritten Teil „Cars: Evolution“ herangetraut, der erwartungsgemäß ebenfalls völlig überflüssig ist, aber immerhin wieder ein wenig mehr Herz hat und so immerhin ohne bleibende Schäden durchzuhalten ist. Immerhin endet der Film so, dass man wohl auch nicht mehr an einen vierten Teil denkt, das wäre dann doch zu viel des Guten.

Inhalt

Lange Zeit war Lightning McQueen ein Rennwagen mit Erfolgsgarantie, doch als immer mehr jüngere Rennwagen mit besserer Technik auf die Piste kommen, ist es mit dem Gewinnen erst mal vorbei. Vor allem der neue Champion Jackson Storm macht sich über Lightning McQueen lustig. Als alle schon über das Aus von dessen Karriere berichten, will er es noch einmal wissen und versucht es mit den neuen Trainingsmethoden der Newcomer. Doch trotz der Hilfe von Trainerin Cruz Ramirez bleibt er weit hinter den Erwartungen seines neuen Sponsors zurück. Doch dann besinnt sich Lightning McQueen auf seine Wurzeln und versucht auf seine ganz eigene Art den Grundstein für einen weiteren Sieg zu legen, ohne dabei zu merken, welches Talent in seiner unterschätzten Trainerin steckt.

Review

Irgendwie fühlt es sich völlig falsch an, wenn Lightning McQueen sein Heimatkaff und seine Freunde verlässt, um sich auf das Niveau der arroganten Nachwuchsautos zu begeben, aber der Film schafft es, zum Ende hin doch noch die Kurve zu bekommen, wenn auch sehr vorhersagbar. So gibt einem der Showdown tatsächlich ein wohliges Gefühl, so wie es bei Animationsfilmen eigentlich sein sollte. Andererseits spielt der Film in einer völlig anderen Liga als die Klassiker von Pixar. Aber er schafft es, die Filmreihe zu einem würdigen Ende zu führen. Wer aber schon vorher aus der Reihe ausgestiegen ist, muss hier auch nicht unbedingt wieder einsteigen.

Für das Marketing wird sich der Film aber sicher wieder lohnen, Jungs und Rennautos gehören irgendwie immer noch zusammen, für Kinder ist der Film auf jeden Fall in Ordnung, alle anderen sollten sich überlegen, ob sie sich wirklich noch mal in eine Welt voller sprechender Autos begeben wollen.

Fazit

„Cars 3“ bügelt die Schwächen des zweiten Teils wieder aus, schafft es aber erwartungsgemäß auch nicht, die Filmreihe auf Pixar-Niveau zu heben. Fans der anderen beiden Teile werden glücklich das Kino verlassen, allen anderen sei gesagt, dass dieser dritte Teil nicht weh tut, aber man ihn nur seinen Kindern zuliebe schauen müsste.

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