„Insidious 4: The Last Key“ – Schockt nicht mehr!

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Gerade Horrorfilme sind dafür bekannt, dass ein Erfolgsrezept bis zur Endlosigkeit fortgesetzt wird, auch wenn die Klasse des Originals bei weitem nicht mehr erreicht wird. Das gilt auch für das „Insidious“-Franchise, nach einem wirklich außergewöhnlichen ersten Teil, der es sogar unter unsere TOP 10 der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten schaffte, folgt nach einer soliden Fortsetzung, einem bereits völlig überflüssigen Prequel ein weiterer Ableger, der wieder das Medium Elise und ihre Geisterjägerfreunde in den Focus setzt. Da sich der Film auch mit der Kindheit von Elise beschäftigt, fügt er sich zwar grundsätzlich gut in die Reihe ein, aber wirklich brauchen tut den Film keiner. So bieten die düstere Atmosphäre, die Schockmomente und fiesen Wesen aus der übernatürlichen Welt kaum noch etwas Neues. EIn wenig Poltergeist-Feeling kommt zwar hier und da auf, aber insgesamt merkt man, dass der Film noch mal versucht, mit dem erfolgreichen Namen Kasse zu machen, aber eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung hat.

Inhalt

Das Medium Elise Rainier (Lin Shaye) und ihre Geisterjäger-Partner Specs (Leigh Whannell) und Tucker (Angus Sampson) sind immer noch die beste Anlaufstelle für Personen, die von Geistern oder Dämonen heimgesucht werden. Doch als man sie in ein verfluchtes Haus in New Mexico ruft, will sie den Auftrag zuerst nicht annehmen. In diesem Haus lebte sie nämlich selber als kleines Mädchen, entwickelte dort ihre Fähigkeiten, mit der Anderswelt zu kommunizieren und ließ aus Versehen einen bösen Dämon frei, der daraufhin ihre Mutter tötete. Kurz darauf flüchtete Elise vor ihrem gewalttätigen Vater und ließ dabei auch ihren Bruder zurück. Sie ist sich dessen bewusst, dass sie sich den Ängsten ihrer Kindheit stellen und ihren Fehler wieder gut machen muss, um die von dem Dämon gefangenen Seelen zu befreien und sich somit auch selber zu retten.

Review

In der Welt der Horrorfilme war „Insidious“ tatsächlich mal wieder ein Ausnahmefall, gruselig, schockierend und originell. Kein Wunder, dass man den Erfolg des Films weiter ausschlachten musste. Das Geisterjägerteam hat zwar auch hier noch ein paar amüsante Momente, der Film bietet so einige fiese Schockmomente und auch viele düstere Momente, aber irgendwie hat man nie das Gefühl, man würde wirklich etwas Neues sehen. Wer keine großen Ansprüche stellt und den düsteren Stil von „Insidious“ und „Conjuring“ mag, der kann auch diesen Film mitnehmen. Aber wirklich sehen muss man ihn nicht, denn auch die besten Schockmomente sind nicht mehr so schockierend, wenn man sie in der gleichen Art schon zu oft gesehen hat.

Fazit

Die dritte Fortsetzung des Horrorklassikers „Insidious“ bietet zwar ein paar nette Schockmomente und soliden Grusel, zudem fügt sich der Film gut in die Reihe ein, aber letztendlich bietet er absolut keine originellen neuen Ideen.

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