„A Star Is Born“ – Musikdrama mit Bradley Cooper und Lady Gaga

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Schon mit seinen Rollen in „Silver Linings“, „American Sniper“ oder „Joy“ zeigte Bradley Cooper, dass er weit mehr drauf hat, als die „Hangover“-Trilogie vermuten ließ. Für eine Neuverfilmung des bereits mehrfach verfilmten Stoffes von „A Star Is Born“ griff er nicht nur vor der Kamera zu Mikrofon und Gitarre, sondern nahm auch noch auf dem Regiestuhl Platz. Das wirkliche Highlight des Films ist allerdings Lady Gaga, die hier nicht nur beachtliche schauspielerische Leistungen offenbart, sondern interessanterweise völlig entgegen ihrem eigentlichen Popstar-Image als bodenständige, natürliche Sängerin überzeugt.

Inhalt

Countrymusiker Jackson Maine (Bradley Cooper) kämpft trotz musikalischer Erfolge mit Alkoholismus und Einsamkeit. Als er jedoch die Kellnerin Ally (Lady Gaga) kennenlernt, verbringt er mit ihr nicht nur eine außergewöhnliche Nacht mit tiefgehenden Gesprächen und dem gemeinsamen Komponieren neuer Lieder, sondern erkennt auch ihr musikalisches Talent. Als er sie völlig überraschend auf die Bühne holt, um einen ihrer Songs zu singen, ist das der Beginn einer unglaublichen Karriere für die junge Sängerin und Songwriterin. Während Allys Stern steigt, beginnt Jackson immer weiter abzustürzen. Doch trotz seiner immer heftigeren Abstürze versucht Ally, ihm mit Liebe und Verständnis weiter beizustehen

Review

Ich kenne keine der älteren Verfilmungen, daher kann ich hier keinen Vergleich ziehen. Aber Bradley Cooper und vor allem Lady Gaga machen die Film sowohl schauspielerisch als auch musikalisch sehenswert und auch hörenswert. Der Film schafft es zwar nicht, seinen „ehrlichen“ Charakter während des ganzen Films zu halten, aber gerade Lady Gaga spielt sich als Mädchen von nebenan mit einem Traum schnell in die Herzen der Zuschauer. Auch die Konzertszenen sind großartig in Szene gesetzt. Zudem läuft die Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen nicht nach einem typischen Standard ab und entwickelt sich mitunter recht unvorhersagbar.

Mein größter Kritikpunkt ist wohl, dass die Entwicklung der ambitionierten Sängerin zum künstlichen Popsternchen nicht negativ genug herüberkommt. Dass die Sängerin hier ganz klar ihre Stärken zugunsten der Massentauglichkeit hinter sich lässt, ist zwar offensichtlich, aber als Fehler scheint dies dann doch nicht deutlich genug gedeutet zu werden. Vielleicht wäre das für das musikalische Kunstobjekt Lady Gaga dann doch eine zu deutliche Botschaft gewesen.

Für Musikfreunde und Fans außergewöhnlicher Filmromanzen ist der Film auf jeden Fall empfehlenswert, ob Lady Gaga damit sogar auf Oscarkurs geht, wird man im nächsten Jahr sehen.

Fazit

Bradley Copper kann singen und Lady Gaga schauspielern! Und natürlich auch andersherum, wie diese Musikromanze sehr eindrucksvoll zeigt.

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