„Drachenzähmen leicht gemacht 3“ – Gelungenes Film-Finale!

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Für mich wird „Drachenzähmen leicht gemacht“ immer einer der tollsten Animationsfilme aller Zeiten bleiben, auch wenn der zweite Teil nicht ganz den Level des ersten Teils erreichen konnte und die am Ende 8 Staffeln der „Drachenreiter von Berk“ schon leichte Ermüdungserscheinungen verursacht hatte. Trotzdem habe ich mich sehr auf „Die geheime Welt“ gefreut, auch wenn der dritte Teil das Ende der Geschichten um den Wikingerjungen Hicks, seinen Drachen Ohnezahn und ihre Freunde darstellt. Auch der letzte Film kann zwar den ersten Teil nicht in den Schatten stellen und bietet gerade in Hinblick auf die alten Filme und Serienfolgen nicht so viel Neues, aber die beeindruckende Qualität der Animationen und ein paar wirklich tolle Momente mit Ohnezahn, die amüsante Erinnerungen an den Anfang wecken, machen den Film trotzdem sehenswert. Zudem funktioniert der Film grandios als Abschluss und bringt die Geschichte mit rasanter Action und vielen komischen aber auch gefühlvollen Momenten perfekt zu Ende. Für Fans ein absolutes Muss!

Inhalt

Obwohl Hicks und seine Freunde eine Welt auf ihrer Insel Berk geschaffen haben, in der Wikinger und Drachen friedlich miteinander leben, wird ihm klar, dass es immer wieder Drachenjäger geben wird, die es auf ihre Flugpartner abgesehen haben. Und mit Grimmel trifft Hicks nun auf einen Feind, der ihm immer einen Schritt voraus ist und es vor allem auf Hicks‘ Nachtschatten Ohnezahn abgesehen hat. Der hingegen ist völlig aus dem Häuschen, weil sich auf Berk plötzlich ein weiblicher Tagschatten herumtreibt, den der liebestolle Drache gerne näher kennenlernen möchte. Als Hicks realisiert, dass Grimmel den Tagschatten bewusst als Köder einsetzt und er die Drachen auf Berk nicht beschützen kann, beschließt er, Berk mit allen Wikinger- und Drachenbewohnern zu verlassen, um zu beweisen, dass die Legende einer verborgenen Drachenwelt wahr ist und ihre Drachen dort endlich einen sicheren Ort finden könnten. Doch Grimmel bleibt ihnen dicht auf den Fersen.

Review

Wenn gleich die erste Actionsequenz gezündet, wird einem klar, dass die Qualität der Animationen hier tatsächlich noch mal einen Schritt nach vorne gemacht hat. So holt einen der Film sofort ab, auch wenn man den Kampf der Drachenreiter mit einem Trupp Drachenjäger in der TV-Serie gefühlt schon hunderte Male gesehen hat, hier hat das aber einen ganz anderen Level. Wiedererkennungswert gibt es natürlich auch an anderen Stellen, schließlich ist der Einfall, einfach einen noch fieseren Drachenjäger als Bösewicht ins Rennen zu schicken in Hinblick auf die Serie und den zweiten Film nicht gerade originell und neu. Doch das ist nicht schlimm, denn das Wiedersehen mit Astrid, Fischbein, Rotzbacke und den Zwillingen, inzwischen alle etwas älter, gelingt auf voller Länge. Am schönsten ist aber die Szene, wenn Nachtschatten Ohnezahn versucht, den Tagschatten anzubalzen, die Szene erreicht endlich mal wieder den unschlagbaren Level der Szene aus dem ersten Teil, als Hicks und Ohnezahn sich anfreunden. So „katzenhaft“ war Ohnezahn schon lange nicht mehr.

So bleibt der Film trotz ein paar Handlungskinken eine runde Sache und zeigt einem auf schöne Art noch einmal, warum man schon den ersten Teil so sehr ins Herz geschlossen hat. Mit einer Träne im einen Auge, weil die Geschichte von Hicks und Ohnezahn hier zum Ende kommt, muss man der Reihe sowohl im Kino als auch im TV für viele schöne Stunden danken und letztendlich auch dafür, dass das Franchise im Kino da aufhört, wo es am schönsten ist, ohne endlos ausgewalzt zu werden.

Fazit

Wer Hicks und seinen Nachtschatten schon seit dem ersten Film geliebt hat, kann nun mit ihnen das letzte Kapitel genießen und ein tolles Finale für ein noch tolleres Animations-Franchise genießen.

Bildergalerie


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