„Deadpool 2“ – Wenig überzeugende Fortsetzung!

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Man kann gerne zugeben, dass der erste Teil von „Deadpool“ eine originelle neue Herangehensweise an die Marvel-Welt und das „X-Men“-Universum geboten hat, auch wenn das ständige Zotengelaber und die Gewalt schon an die Grenzen des Erträglichen gingen. Die Fortsetzung setzt natürlich auch auf den ununterbrocheen Sprüche klopfenden Ryan Reynolds, Gewalt und viel Humor unter der Gürtellinie, aber das ist eben nichts Neues mehr und die Handlung des zweiten Teils kann auch nur bedingt überzeugen. Das ständige Durchbrechen der vierten Wand und die ironischen Abrechnungen mit „Logan“, „Wolverine“ und „Green Lantern“ sorgen sicher für einige herrlich absurde Momente, aber wen der erste Teil schon nicht überzeugen konnte, der wird hier auch nicht zum Fan werden. Weiterlesen

Die „Dunkler Turm“-Odyssee geht weiter: Wird die TV-Serie ein Reboot?

Nachdem der „Der Dunkle Turm„-Film letztes Jahr nicht nur bei den Fans wegen Belanglosigkeit durchfiel, sondern generell kaum ein Publikum finden konnte und als Misserfolg angesehen werden kann, bleibt es weiterhin spannend, wie es mit der sonderbaren Buchreihe von Stephen King auf dem Bildschirm weitergeht. Während Idris Elba nicht ausgeschlossen hat, dass es eine Fortsetzung in Filmform geben könnte (eher unwahrscheinlich), ist die größere Frage vielmehr, was nun genau aus der geplanten TV-Serie wird. Diese könnte tatsächlich ein Reboot werden. Weiterlesen

Wolfgang Völz ist im Alter von 87 Jahren gestorben

Schauspieler Wolfgang Völz hat nicht nur in vielen Edgar-Wallace-Filmen mitgespielt, um viele jahre später in deren Parodie „Der Wixxer“ sich selbst auf die Schippe zu nehmen, sondern er ist insbesondere auch als Stimme allseits bekannt. An erster Stelle ist er die Stimme von Käpt’n Blaubär, aber seine markante Stimme ist dem deutschen Cineasten auch durch zahlreiche andere Rollen bekannt, nicht zuletzt Mel Brooks. Völz ist am 2. Mai im Alter von 87 Jahren gestorben.

„Avengers 3: Infinity War“ – Geniales Marvel-Crossover-Feuerwerk!

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Zehn Jahre und fast 20 Filme lang wurde im MCU auf diesen Film hingearbeitet, „Infinity War“ bringt jetzt (fast) alle Superhelden des Franchise, ihre Sidekicks und die zahlreichen Handlungsstränge zusammen und das auch noch auf so perfekte Art und Weise, dass DC nach dem letzten Combo-Flop „Justice League“ einfach das Handtuch werfen sollte. Die Kalauer und Sprüche funktionieren besser als bei „Thor 3“, was vor allem den „Guardians of the Galaxy“ geschuldet ist, im Gegensatz zu „Avengers 2“ funktioniert hier tatsächlich das Zusammenspiel der übermäßigen Anzahl an Superhelden, die wahllos zusammengewürfelten Teams harmonieren großartig und erstaunlicherweise bekommt sogar jeder Charakter genug Aufmerksamkeit und einen wichtigen Anteil an der Handlung. Mit Thanos tritt die böse Eminenz, die schon seit dem ersten „Avengers“ im Hintergrund die Fäden zieht, endlich richtig in Erscheinung und sorgt dafür, dass die Handlung neben ihren lustigen Momenten so düster wie kaum zuvor abgleitet. Schon früh wird einem klar, dass in diesem Film alles möglich ist und auch nicht alle Helden das Ende lebend erreichen werden, was den Film deutlich spannender werden lässt. Marvel wächst noch einmal über sich hinaus und entlässt einen mit dem größten Cliffhanger des MCU und einem gierigen Verlangen nach „Avengers 4“. Weiterlesen

„Tomb Raider“ – Alicia Vikander ist nicht Angelina Jolie!

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Man kann vor allem über den zweiten alten „Tomb Raider“-Film geteilter Meinung sein, aber dass Angelina Jolie damals die perfekte Besetzung für die gut bestückte Actionabenteurerin Lara Croft war, bezweifelt wohl keiner. Mit Alicia Vikander versucht dieses Reboot nun eine ganz neue Richtung, die aber leider nur bedingt funktioniert. Die talentierte schwedische Schauspielerin ist bisher mit eher anspruchsvollen Rollen wie in „The Danish Girl“ oder „Ex Machina“ aufgefallen, daher war auch hier zu erwarten, dass auch hier schnell ein lukratives Mainstream-Angebot locken würde. Vielleicht ist Vikander als Schauspielerin für die Rolle einfach zu gut, so rennt und kämpft sie sich zwar souverän durch die Handlung, aber irgendwie fehlt einem doch die Abgebrühtheit, die Jolies Darstellung damals auszeichnete. Wenn Lara Croft hier in der letzten Einstellung endlich zum ersten Mal beidhändig ausgestattet mit dicken Waffen und einem riesigen Vermögen in der Tasche präsentiert, will einen das Franchise schon locken, dass es im nächsten Teil so richtig zur Sache gehen könnte, das zeigt aber noch mal, dass es das hier eben leider noch nicht getan hat. Wer einen vollbusigen Actionstar in einer rasanten „Indiana Jones“-Handlung erwartet, wird hier doch eher enttäuscht. Weiterlesen

„Red Sparrow“ – Jennifer Lawrence als russische Spionin!

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Zusammen mit Regisseur Francis Lawrence lieferte Jennifer Lawrence (nicht verwandt!) bereits einiges an Mainstream-Ware mit den letzten „Tribute von Panem“-Filmen ab. Von „Red Sparrow“ hatte man eigentlich mehr erwartet. Dieses mehr wird hier in erster Linie durch Sex und vor allem Gewalt dargestellt, Jennifer Lawrence ist die perfekte Besetzung für das verführerische russische Mädchen, das zum eigenen Überleben Spione und Verräter auf allen Seiten gegeneinander ausspielt und das nicht zuletzt dank ihrem Training im harten „Verführungscamp“! Der Film funktioniert grundsätzlich auch nicht schlecht als Spionagefilm mit ein wenig Bond-Feeling, aber trotzdem mit deutlich mehr Härte. Andererseits kommen die Russen hier fast noch schlechter weg als bei „The Death of Stalin“, was vielleicht nicht mehr ganz so zeitgemäß ist, erschreckenderweise aber vielleicht gar nicht so weit von der Realität weg ist, wenn man dem Autor der Romanvorlage glauben mag. Weiterlesen

„Winchester“ – Geisterrache für Schusswaffengebrauch!

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Die Gewehre aus dem Hause Winchester revolutionierten die Waffensituation in den Staaten maßgeblich, eher unbekannt ist jedoch die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers, die bis zu ihrem Tod ein riesengroßes Anwesen in San Francisco Tag und Nacht um weitere Räume erweitern ließ, so dass ein absolut verrücktes Bauwerk entstand. Gerüchten zufolge soll das Haus verflucht gewesen sein und die Witwe soll die Räume anhand der Botschaften von Geistern erhalten haben, die durch die Winchester-Waffen ums Leben gekommen sind. Eine interessante Grundlage für einen Horrorfilm, „Winchester – Das Haus der Verdammten“ funktioniert auch solide als Gruselhorror mit netten Schockeffekten, einer Prise Waffenkritik und vor allem geadelt durch seine Hauptdarstellerin, denn für die Rolle der Lady Sarah Winchester konnte man tatsächlich Helen Mirren gewinnen, die auch in diesem Genre absolut überzeugen kann. Weiterlesen

„Ready Player One“ – Spielbergs bunte Nerd-Nostalgie-Effekt-Orgie!

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Steven Spielberg ist sicher einer der bedeutendsten Regisseure der 80er und hat nicht zuletzt die Popkultur ins Kino gebracht. Nachdem seine letzten Blockbuster „Indiana Jones 4“ sowie „Tim und Struppi“ in keiner Form an seine kultigen Erfolge aus den 80ern anknüpfen konnten, konzentrierte sich der Regisseur mehr auf historisch und politisch motivierte Filme wie „Lincoln“, „Bridge of Spies“ und zuletzt „Die Verlegerin“, eine Rückkehr zu seiner alten Qualität schien unwahrscheinlich. Mit „Ready Player One“ kehrt Spielberg jetzt allerdings nicht nur mit lautem Knall in die Welt des Popcornkinos zurück, er verfilmte dafür zudem eine Romanvorlage, die sich zentral eben genau um die Popkultur der 80er dreht. Während ich am Anfang noch skeptisch war, ob mich der größtenteils animierte Film tatsächlich seinen Bann ziehen würde, war ich bald voll drin in der wilden Achterbahnfahrt. Denn „Ready Player One“ bietet nicht nur das gute alte „Jugendliche und Bösewichte auf rasanter Schatzjagd“-Thema, der Film ist dermaßen voll von Anspielungen auf die Film-, Musik- und Computerspielwelt der 80er, dass man sicher noch beim dritten Mal neue Anspielungen und Charaktere erkennen würde. Endlich mal wieder gelungenes Spielberg-Popcornkino! Weiterlesen