BBC dreht „Krieg der Welten“-Dreiteiler im „Downton Abbey“-Setting

Die BBC plant eine weitere Verfilmung von H. G. Well’s Sci-Klassiker „Krieg der Welten“ als Dreiteiler. Doch im Gegensatz zu den Verfilmungen, die es bisher gegeben hat, wird das Setting des Romans nicht verändert, d. h. die Miniserie spielt im England im Zeitalter Eduards VII. (zwischen 1901 bis 1914, also „Downton Abbey“-Zeit). Hauptdarsteller werden Eleanor Tomlinson and Rafe Spall („Jurassic World 2“) sein, außerdem dabei sind Robert Carlyle and Rupert Graves. Es wird bereits seit April gedreht, eine Verföffentlichung noch 2018 wird angestrebt. Weiterlesen

„Die Einkreisung“ – Daniel Brühl jagt Serienkiller im 19. Jahrhundert!

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Die Netflix-Serie „The Alienist – Die Einkreisung“ hätte mit einem anderen Titel vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen, aber weder der englische Titel noch der von der Romanvorlage übernommene Titel deutsche Titel macht darauf aufmerksam, dass es sich hier um eine wirklich gut gemachte und spannende Serie handelt, die davon handelt, wie ein Psychologe, ein Illustrator und eine Polizeisekretärin Ende des 19. Jahrhunderts die Polizeiarbeit umkrempeln und in New York mit damals noch komplett unkonventionellen Methoden einen Serienkiller zu enttarnen versuchen. Das hat viel von „Jack The Ripper“, bietet aber auch einen grandiosen Einblick in die Ursprünge des Erstellen von Täterprofilen und der psychologischen Analyse in der Polizeiermittlung. Mit Stars wie Daniel Brühl, Luke Evans und Dakota Fanning ist die Serie zudem recht prominent besetzt. Ein echter Seriengeheimtipp, dem trotz seiner abgeschlossenen Handlung doch im nächsten Jahr eine weitere Staffel auf Basis einer weiteren Romanvorlage folgen soll. Weiterlesen

„Narcos“ – Staffel 3 überzeugt auch ohne Escobar!

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Nachdem sich die geniale erste Staffel von „Narcos“ dem Aufstieg des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar widmete und die zweite Staffel seinem Untergang und letztendlich seinem Tod, hätte man denken können, die Serie wäre vorbei. Doch der Tod von Escobar war damals alles andere als das Ende des Drogenterrors in Kolumbien. Die dritte Staffel handelt jetzt vom skrupellosen Cali-Kartell, das mit noch brutaleren Methoden die Vormachtstellung im Drogensumpf zu sichern versucht. Auch wenn Boyd Holbrook nicht mehr als Steve Murphy mit von der Partie ist, versucht Pedro Pascal weiterhin als US-Agent Javier Peña das Kartell auszuschalten. Die dritte Staffel ist vor wenigen Tagen bei uns auf DVD und Blu-ray im Handel erschienen, eine vierte Staffel, die sich auf den Drogenhandel in Mexiko konzentrieren wird, startet in Kürze. Weiterlesen

Kurz kritisiert 22: Von Aliens, Geistern und Indianern

Auf geht’s zur nächsten Runde von Kurzkritiken zu Filmen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten. Dieses Mal sind mit „Die Frau, die vorausgeht“, „Ocean’s 8“, „Isle of Dogs“, „Hotel Artemis“, „Extinction“, „Attraction“, „The First Purge“, „I Kill Giants“, „Ghost Stories“, „Game Night“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ größtenteils Filme aus dem letzten halben Jahr dabei, die teilweise gar nicht in die Kinos gekommen sind. Weiterlesen

„The Equalizer 2“ – Denzel Washington rächt wieder!

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Eigentlich ist Denzel Washington nicht unbedingt der Typ für Fortsetzungen, warum er ausgerechnet bei „The Equalizer“ eine Ausnahme gemacht hat, wird wohl auch immer ein Rätsel bleiben. Der erste Teil war zwar nicht unbedingt ein Flop, aber eben trotzdem nur einer der endlosen Rachethriller mit der Freude am Töten, von denen er derzeit mehr als genug gibt. Aber alles, was der ersten Teil noch originell gemacht hat, ist im zweiten Teil leider voll ins Mittelmaß abgerutscht. Kein innerer Konflikt beim Hauptcharakter, Töten ist wieder ok. Der Junge, den er auf den rechten Pfad führen will, kann sich kein Stück mit Chloe Grace Moretz als leidende Prostituierte im ersten Teil messen, der rote Faden lässt lange Zeit auf sich warten und lässt erst mal Platz für ein paar zusammenhanglose Rache- und Rettungsakte, alles irgendwie nicht wirklich überzeugend. Das Finale mitten im Hurrikan auf einer evakuierten Insel bietet immerhin etwas abwechslungsreichere Atmosphäre. Aber damit sollte auch genug sein, einen weiteren Teil kann die Reihe echt nicht brauchen. Weiterlesen

„Christopher Robin“ – Winnie Puuh und das Erwachsenwerden!

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Wenn ich nicht erst vor kurzem „Goodbye Christopher Robin“, ein Biopic über die traurige Wahrheit über den „echten“ Christopher Robin, gesehen hätte, dann hätte mich diese seichte Disney-Produktion vielleicht mehr überzeugen können. So bleiben „Christopher Robin“ zwar einige wirklich putzige Momente und ein paar schöne Botschaften über das Erwachsenwerden und den Umgang mit geliebten Menschen bzw. Wesen. Der Film ist nett, für Kinder streckenweise vielleicht etwas zu depressiv, aber so richtig ins Gedächtnis spielt er sich nicht. Da können auch Ewan McGregor, Haylay Atwell und Mark Gatiss nicht viel rausholen. Für Kinder, die mit „Pu dem Bären“ groß geworden sind, werden hier vielleicht ein paar Erinnerungen wach, aber auch wenn es im letzten Drittel mal etwas schneller durch London geht, hat man das Gefühl, das kürzlich bei „Paddington 2“ in besserer Form gesehen zu haben. Weiterlesen

„Hereditary – Das Vermächtnis“ – Auf einer Ebene mit „Shining“?

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Vermutlich wäre „Hereditary“ auch an mir einfach vorübergegangen, wenn ich nicht über so viele lobreiche Kritiken gestolpert wäre. Aber ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Ari Aster wirklich ein neues Horrormeisterwerk, das sich in eine Reihe mit Psychothrillern wie „Shining“ oder „Rosemaries Baby“ stellen darf? Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber der Film ist sicher einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Das liegt nicht nur an der traumatischen Geschichte, die sich auch ohne die Gruselmomente schon nachhaltig im Gehirn festsetzt, sondern auch an Asters grandioser Optik und seltsamer Bildsprache und nicht zuletzt an den Schauspielern, bei denen vor allem Toni Colette eine Leistung vollbringt, die sie voll auf Oscar-Kurs katapultieren dürfte. „Hereditary“ ist ein bitterer Film über den Tod und dessen Verarbeitung, der auch ohne den mystischen Teil schon sein Grauen voll entfaltet hätte, durch den übernatürlichen Anteil in der zweiten Hälfte aber noch eine ganze Schippe drauflegen kann. Weiterlesen

„Meg“ – Enttäuschend unblutige Urzeithai-Attacke!

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Monsterfilme wie „Rampage“, „Kong: Skull Island“ oder „Godzilla“ erfreuen sich einer großen Beliebtheit und so viele Hai-Filme wie in den letzten Jahren gab es vorher wohl auch nicht, da war ein Film wie „Meg“ wohl unausweichlich. Und so schickt man Actionveteran Jason Statham los, um einem Megalodon, einem Riesenhai aus der Urzeit, auf die Fresse zu hauen. Das hätte nach dem Trailer ein sehr cooles B-Movie werden und sich fast neben „Der weiße Hai“ oder „Deep Blue Sea“ einordnen können, doch ein paar coole Einstellungen und coole Sprüche können leider die völlig vergurkte Handlung und enttäuschenderweise sehr harmlose Inszenierung nicht ausgleichen. Für einen Horrorslasher zu blutleer, für eine Horrorkomödie dann doch mit nicht genug Selbstironie, so leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Weiterlesen