„Black Panther“ – Marvels bunte Hommage an Afrika

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Wieder mal ist es ein eher unscheinbarer Film aus dem MCU, der Eindruck zu machen versteht. „Black Panther“ ist ganz klar einer der besseren Filme aus der Reihe und bringt zugleich frischen Wind in Marvels Kino-Universum, doch ganz kann ich den weltweiten Erfolg und die rekordbrechenden Besucherzahlen nicht ganz nachvollziehen. Es ist schon eine Auszeichnung, wenn einem Film von vielen Seiten bescheinigt wird, dass die bisher im Kino nahezu gar nicht vorhandene Darstellung der afrikanischen Kulturen hier dann auch noch so überzeugend umgesetzt worden sein soll. Gerade die Handlungsstränge in Wakanda, die einzigartige Inszenierung der Zeremonien und das Augenmerk auf ein völlig ohne Grund im Kino vergessenes Volk eines ganzen Kontinents sind die Höhepunkte des Films. Schon alleine die Grundidee, dass ausgerechnet bei dem von vielen auf der Welt als rückständiger Ort ohne jegliche Technologie oder nennenswerte Entwicklungen in der Zivilisation gesehene Kontinent Afrika der höchstentwickelte Ort des ganzen Planeten versteckt sein soll, ist schon eine coole Idee. Dass ausgerechnet „Black Panther“, der in „Captain America 3“ recht unspektakulär eingeführt wurde, für so eine interessante Welt stehen würde, hätte man tatsächlich nicht erwartet. Würde er nicht gerade zum Ende hin doch wieder so viele Marvel-Klischees bedienen, hätte dieser Film ein echtes Aushängeschild werden können. Weiterlesen

„Legend of Tarzan“ – Langweilige Neuauflage!

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Neben Sherlock Holmes und Robin Hood gehört Tarzan wohl zu einem der Charaktere, den Hollywood immer wieder gerne ausgräbt und neu verfilmt. Jetzt hat sich Regisseur David Yates des Dschungelhelden angenommen und dafür mit Alexander Skarsgard, Margot Robbie, Christoph Waltz, Djimon Hounsou und Samuel L. Jackson einen beachtlichen Cast engagieren können, doch die Neuauflage ist eine leblose, langweilige CGI-Show, deren Drehbuch den Darstellern kaum Möglichkeiten für gute Leistungen bietet, so haben die animierten Affen wohl die besten Momente. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 8: Von Diana, Liberace und Mandela

Wieder mal habe ich ein paar Filme aus den Kinojahren 2013 und 2014 nachgeholt, denen ich mich hier immerhin in Kurzform widmen möchte. Hier kommen daher die Kurzkritiken zu „Inside WikiLeaks„, „Diana„, „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand„, „Der blinde Fleck„, „Für immer Single?„, „Liberace„, „Anchorman 2“ und „Mandela„, interessanterweise fast alle mit einem Bezug zu berühmten Persönlichkeiten und Ereignissen der Geschichte des späten 20. Jahrhunderts. Weiterlesen

„Urlaubsreif“ – Sandler und Barrymore wieder vereint!

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Die meisten Filme von Adam Sandler sind einfach nur mies, doch ab und zu ist mal eine gelungene Komödie dabei, ganz vorne „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „50 erste Dates“, beide mit Drew Barrymore. Die spielt auch hier wieder mit und schon versinkt der Film nicht in den typischen platten und peinlichen Gags, sondern bietet hier und da einige wirklich gute Gags, viel gut gesetzte Situationskomik und hier und da sogar ein wenig fürs Herz. Ein schöner Familienfilm, der einen hoffen lässt, dass Sandler bald wieder mit Barrymore drehen wird, dann kann man immerhin ein paar Filme von ihm ohne Gehirntrauma überstehen. Weiterlesen

„Unbekanntes Afrika“ – Großartige Naturaufnahmen!

Fans von Naturdokumentationen haben sicher schon einige Dokumentationen über Afrika gesehen, doch die fünfteilige BBC-Reihe „Unbekanntes Afrika“ bietet beeindruckende Aufnahmen, wie man sie zuvor noch nicht gesehen hat. Jeder Teil widmet sich einem anderen Gebiet des vermutlich abwechslungsreichsten Kontinents unserer Erde. Von der Kalahari bis zum Kongo, vom Kap bis zur Savanne, diese Dokumentation bietet einmalige Aufnahmen von Giraffen, Elefanten, Löwen und vielen anderen Tieren der umfangreichen Fauna Afrikas. „Unbekanntes Afrika“ ist auf DVD und Blu-ray seit dem 12. November 2013 im Handel erhältlich.

Neue Naturdokus „Wildes Japan“ und „Sambesi“

Nach „Wildes Deutschland“, „Wildes Australien“ und erst kürzlich „Wildes China“ und „Wildes Russland“ widmet man sich jetzt der bisher kaum dokumentierten Natur Japans, die Lebensräume von Schneewelten bis zu Tropenstränden zu bieten hat. Ebenfalls neu erschienen ist eine weitere Dokumentation über die Naturschauspiele in Afrika, in „Sambesi – Der donnernde Fluss“ konzentriert man sich auf einen der größten Flüsse der Welt und seinen Einfluss auf das Ökosystem und die dort lebenden Tiere wie Elefanten, Löwen und Flusspferde. Weiterlesen

„Konferenz der Tiere“ – Langweilig und dämlich

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Als Erich Kästner „Konferenz der Tiere“ schrieb, hätte er sich bestimmt nicht träumen lassen, was für ein vollkommen missratener Animationsfilm einmal daraus gemacht werden würde. Es gibt Filme für alle Altersgruppen, es gibt Filme für Kinder und es gibt diesen Murks hier. Eine zusammenhanglose Story mit Holzhammer-Botschaften zum Thema Umwelt, Klimaschutz und böse, böse Menschen und ein Haufen dämlicher Charaktere ergeben hier eine so überflüssige Mischung, die selbst für kleine Kinder keine Lacher, keine Unterhaltung und vor allem viel zu viel Pathos bietet. Gute Animationstechnik hin oder her, Deutschland sollte keine Animationsfilme machen. Weiterlesen

„Invictus – Unbezwungen“ – Eastwood, Mandela & Rugby

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Clint Eastwood macht keinen Sportfilm oder einen Film über Rassismus und Politik in Südafrika, er kombiniert einfach alles, und das wie gewohnt auf großartige Art und Weise. „Invictus“ erzählt den Start von Nelson Mandela im südafrikanischen Präsidentenamt, der die über Generationen entstandene tiefe Kluft zwischen Schwarzen und Weißen mit einem sportlichen Trick zu überwinden versucht. Eastwood bietet wieder einmal einen Film für viele Zielgruppen, hier bietet er einen Film für Sportbegeisterte und Politikfans, zudem einen spannenden und mitunter recht bewegenden Film, allerdings „nur“ ein routiniertes Werk, kein Meisterwerk, das sich wie „Gran Torino“ oder „Million Dollar Baby“ tief ins Gedächtnis einbrennt. Weiterlesen