War der Tod tatsächlich so fleißig in 2016?

carriefisher

Gefühlt sind 2016 ungewöhnlich viele Musiker, Schauspieler und andere Prominente von uns gegangen, aber ist das tatsächlich so? Ich habe mal die für mich relevanten Verstorbenen von 2016 und 2015 zusammenzutragen und da hat 2016 wirklich heftiger zugeschlagen. Nicht erst „Prinzessin Leia“ Carrie Fisher war dieses Jahr ein Verlust für die „Star Wars“-Welt, auch „R2-D2“ Kenny Baker und „Admiral Ackbar“ Erik Bauersfeld sind verstorben. Und neben Schauspiellegenden wie Bud Spencer, Götz George oder Alan Rickman müssen wir seit 2016 auch auf Nachwuchstalent Anton Yelchin verzichten. Vergleichbar in 2015 wären wohl die Verstorbenen Christopher Lee, Leonard Nimoy und Pierre Brice. Aber mit Peter Lustig und den ersten „Sesamstraßen“-Stars Manfred Krug und Uwe Friedrichsen ist tatsächlich ein Teil meiner Kindheit gestorben. Weiterlesen

„R.E.D.“ – Willis, Freeman und Malkovich schlagen zurück

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   7,14 (7 Stimmen)
Loading...

Alt muss nicht unbedingt ruhig sein, das zeigen hier die in die Jahre gekommenen Schauspieler Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren, die als pensionierte CIA-Agenten noch einmal zur Waffe greifen und noch mal so richtig die Sau rauslassen dürfen. Die Comicverfilmung erfindet so zwar nicht das Rad neu, macht aber durchaus Spaß und hat einige gelungene Gags, viel Action und vor allem eine unterhaltsame Story zu bieten. Natürlich lebt der Film aber in erster Linie von seinen großartigen Darstellern. Weiterlesen

„Der seltsame Fall des Benjamin Button“ – Toll, aber lang

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   6,80 (5 Stimmen)
Loading...

Regisseur David Fincher hat bereits bei „Fight Club“ und „Sieben“ mit Brad Pitt zusammen gearbeitet, aber dieser Film ist völlig anders. Fincher hat mit „Benjamin Button“ eine Lebensgeschichte verfilmt, die von einem, der alt auf die Welt kommt und im Laufe des Lebens immer jünger wird. Eine interessante und witzige Idee, die er in seinem Drama mit tollen Aufnahmen, klasse Schauspielern und beeindruckender Maskenarbeit gekonnt auf die Leinwand bringt. Aber irgendwie ist der Film zu lang. Weiterlesen

SchauspielerInnen zwischen Jugendwahn und Botox

Auch wenn dieser Artikel das Themenspektrum dieses Blogs vermutlich lediglich streift, ist er dennoch sicherlich aktuell wie nie und meiner Meinung nach dringend nötig. Der immer krasser zunehmende Jugend- und Schönheitswahn in Werbung und Medien macht schließlich auch vor Hollywood nicht halt. Dies hat einen Teufelskreis zur Folge, dass nahezu keine einzige Schauspielerin dem Weg zum Schönheitschirurgen widerstehen kann; spätestens wenn die 35-Jahre-Grenze überschritten ist, scheint man zu glauben, Botoxgesichter seien attraktiver als Falten… Weiterlesen

„Wolke 9“ – Sexualität im Alter

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   4,80 (5 Stimmen)
Loading...

Vor wenigen Wochen veröffentlichte ich auf unserer Seite eine Kritik zu „Sommer vorm Balkon“, nun kommt der neue Film vom Regisseur Andreas Dresen heraus. In „Wolke 9“ geht es um eine klassische Dreiecksbeziehung. Dabei ist das Alter der Charaktere über sechzig und schneidet damit eins der verbliebenen Tabuthemen im Kino an. Mit recht freizügigen Szenen erlebt man hier ein leises Liebesdrama mit älteren Menschen, welches aber wesentlich unausgereifter ausgefallen ist als „Sommer vorm Balkon“. Weiterlesen

„Elegy oder die Kunst zu lieben“ – Nette Thematik

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   6,00 (1 Stimmen)
Loading...

„Elegy“ ist eine Verfilmung des Erfolgsromans „Das sterbende Tier“ von Philip Roth. Der Film thematisiert die Angst vor dem Alter, Liebe und Lust und wartet mit hochkarätiger Besetzung auf, allen voran Ben Kingsley. Der Titel ist dabei absolut treffend: Wie ein Trauerlied ist der Film melancholisch und trist. Doch leider ist auch der deutsche Titelzusatz sehr treffend; der Film ist teilweise doch ein wenig zu rührselig und verfällt in einige Klischees. Die zum Teil nur angedeuteten Themen und das, was zwischen den Zeilen steht, ist allerdings ein guter Ansatz. Weiterlesen