„Aquaman“ – DC-Wassermann macht auf Marvel!

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Eigentlich hatte DC eine ähnliches Kino-Universum wie Marvel schaffen wollen, doch der düstere Stil mit dem finalen Tiefpunkt „Justice League“ erzielte keineswegs den gewünschten Erfolg. Nachdem ausgerechnet „Wonder Woman“ der erste Lichtblick wurde, wollte man bei „Aquaman“ auch einen anderen Weg einschlagen. So kommt der Wassermann aus Atlantis bunt und actionreich daher, immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen und viel Platz für Situationskomik. Kommt einem bekannt vor? Stimmt! Irgendwie nähert sich DC mit diesem Film extrem nah an das MCU an, was einerseits dafür sorgt, dass der Film deutlich mehr Unterhaltungspotential bietet, andererseits verliert DC damit das letzte Potential, etwas eigenes zu erschaffen. So macht „Aquaman“ zwar unterm Strich deutlich mehr Spaß und bietet nette Unterwasser-Action und coole Meereswesen, aber irgendwie schafft es auch dieser Film nicht, dass einem der Held nicht mehr egal ist. „Aquaman“ plätschert bunt vorbei, nimmt einen nett mit und ist danach genauso schnell wieder vergessen. Weiterlesen

„The Danish Girl“ – Eddie Redmayne als Frau im Mann!

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In Zeiten, wo Geschlechtsumwandlungen keine Besonderheit mehr darstellen, ist es interessant, sich dem Beginn der Zeit zu widmen, als zum ersten Mal wissenschaftlich erforscht wurde, warum sich Menschen so fühlen, als wären sie mit dem falschen Geschlecht geboren und wie man operativ helfen kann. „The Danish Girl“ widmet sich dafür dem dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener, dessen Wandel zur Frau wirklich beeindruckend von Eddie Redmayne verkörpert wird. Auch wenn er trotz Nominierung dieses Jahr bei den Oscars leer ausging, konnte Alicia Vikander völlig verdient ihren Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Wegeners Ehefrau in Empfang nehmen. Weiterlesen

„3 Days To Kill“ – Kevin Costner als Killer und Vater

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Neben seltsamen Werbespots für Thunfisch und Nebenrollen in „Man of Steel“ und „Jack Ryan: Shadow Recruit“ ist Kevin Costner endlich mal wieder als Hauptdarsteller zu sehen, allerdings ist seine Darstellung als Killer der CIA, der aufgrund einer tödlichen Krankheit parallel zu seinem letzten tödlichen Auftrag versucht, wieder Kontakt zu seiner Frau und seiner pubertierenden Tochter aufzubauen, nett aber kein wirkliches Highlight. Man merkt dem Drehbuch aber auch die Mitarbeit von Luc Besson an, McG hat solide Regie geführt und auch die mit Amber Heard, Connie Nielsen und Hailee Steinfeld gut besetzten Nebenrollen spielen souverän. Alles in allem ein kurzweiliger, netter Film für Zwischendurch, bei dem man aber auch nicht wirklich was verpasst. Weiterlesen

„Machete Kills“ – Der härteste Mexikaner ist zurück!

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Aus einem Faketrailer für das „Grindhouse“-B-Movie-Projekt, zu dem Regisseur Robert Rodriguez „Planet Terror“ beisteuerte, wurde ein absurder Kinofilm, doch richtig überzeugen konnte „Machete“ nicht. Jetzt wird Danny Trejo ein weiteres Mal mit der Machete losgeschickt, wieder mit beeindruckendem Cast und einem völlig absurden Drehbuch, doch dieses Mal treffen die verrückten Ideen mehr ins Schwarze. Wer den ersten Teil mochte, wird auch diesen lieben. Wer Trash mag, dem dürfte „Machete Kills“ auch gefallen. Nach diesem Film ist mir auf jeden Fall klar geworden, dass Chuck Norris doch den Kürzeren ziehen könnte, nämlich gegen Machete! Weiterlesen

„Paranoia“ – Mieser Versuch eines Cyberspionagethrillers

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Obwohl man sich zunächst freut, Harrison Ford mal äußerlich anders und in einer eher neuen Rolle zu sehen, greift er nach „Firewall“ erneut mit seiner Rollenauswahl bei einem Cyberthriller in den Misthaufen. Denn „Paranoia“ macht eigentlich trotz einiger bekannter Gesichter kaum etwas richtig. Die Geschichte und die Rollen bleiben unendlich langweilig und spannungsarm; weiterhin kommt noch hinzu, dass man das Gefühl hat, die Macher wissen eigentlich gar nichts über die Technik, von der sie die ganze Zeit reden. Ein „riskantes Spiel“ war dieser 08/15-Langweiler auf keinen Fall. Weiterlesen

„The Rum Diary“ – Johnny Depp als Journalist in der Karibik

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Der Autor Hunter S. Thompson ist bei uns in erster Linie durch sein Werk „Fear And Loathing In Las Vegas“ bekannt und pflegte auch privat Kontakt mit dem damaligen Hauptdarsteller Johnny Depp, bis der Autor sich 2005 das Leben nahm. Depp setzte sich lange Zeit dafür ein, auch Thompsons Roman „The Rum Diary“ zu verfilmen und übernahm dabei wieder die Rolle eines verrückten Schriftstellers. Der Film ist deutlich ruhiger als „Fear And Loathing“ und doch voller verrückter Charaktere und Wendungen. Depp merkt man an, das ihm die Rolle auch persönlich etwas bedeutete und ihm zudem sehr viel Spaß machte. Allerdings nichts für Fans des Popcornkinos, dieser Film ist schon etwas spezieller. Weiterlesen

„The Ward“ – John Carpenter in der Irrenanstalt

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John Carpenter gilt als einer der großen Horrorregisseure der 80er, dank seiner Klassiker wie „Halloween“ oder „The Fog“. Seit der Zeit hat es sicher immer wieder neue Filme von ihm gegeben, die mir persönlich aber nicht wirklich aufgefallen oder im Gedächtnis geblieben wären. Zu „The Ward“ muss man sagen, dass Carpenter hier einen soliden Horrorfilm nach bewährtem Muster abliefert, der zwar nichts wirklich neues bietet, aber wenigstens mit einer halbwegs interessanten Auflösung und ein paar netten Schockmomenten daherkommt. Weiterlesen

„Drive Angry“ – Schrottiger Trash mit Nicholas Cage

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Nicholas Cage war mal ein Garant für rasante und coole Action oder auf der anderen Seite anspruchsvolle Charakterrollen. Heute scheint er nur noch Geld zu brauchen und daher wirklich jede noch so schlechte Rolle anzunehmen. „Drive Angry“ setzt die Messlatte da noch einmal ein ganzes Stück tiefer, hier verkommt als cool, actionreich und schwarzhumorig angedachtes nur zu peinlich, peinlich, peinlich. Wer eine Mischung aus „Ghost Rider“ und „Nur noch 60 Sekunden“ erwartet, wird feststellen, was für Meisterwerke das im Vergleich zu diesem Schund sind. Weiterlesen