„Black Panther“ – Marvels bunte Hommage an Afrika

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Wieder mal ist es ein eher unscheinbarer Film aus dem MCU, der Eindruck zu machen versteht. „Black Panther“ ist ganz klar einer der besseren Filme aus der Reihe und bringt zugleich frischen Wind in Marvels Kino-Universum, doch ganz kann ich den weltweiten Erfolg und die rekordbrechenden Besucherzahlen nicht ganz nachvollziehen. Es ist schon eine Auszeichnung, wenn einem Film von vielen Seiten bescheinigt wird, dass die bisher im Kino nahezu gar nicht vorhandene Darstellung der afrikanischen Kulturen hier dann auch noch so überzeugend umgesetzt worden sein soll. Gerade die Handlungsstränge in Wakanda, die einzigartige Inszenierung der Zeremonien und das Augenmerk auf ein völlig ohne Grund im Kino vergessenes Volk eines ganzen Kontinents sind die Höhepunkte des Films. Schon alleine die Grundidee, dass ausgerechnet bei dem von vielen auf der Welt als rückständiger Ort ohne jegliche Technologie oder nennenswerte Entwicklungen in der Zivilisation gesehene Kontinent Afrika der höchstentwickelte Ort des ganzen Planeten versteckt sein soll, ist schon eine coole Idee. Dass ausgerechnet „Black Panther“, der in „Captain America 3“ recht unspektakulär eingeführt wurde, für so eine interessante Welt stehen würde, hätte man tatsächlich nicht erwartet. Würde er nicht gerade zum Ende hin doch wieder so viele Marvel-Klischees bedienen, hätte dieser Film ein echtes Aushängeschild werden können. Weiterlesen