„Anna und die Apokalypse“ – Das High-School-Zombie-Musical!

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Die Masse an Zombie-Filmen ist unzählbar, da wundert es einen wirklich, wenn man zwischendurch echt noch eine Perle unter ihnen entdecken kann. Doch die unterhaltsame Mischung von „Anna and the Apocalypse“ ist wirklich ein kleines Highlight. Wer hier jetzt nur eine witzige Parodie erwartet, der wird verblüfft sein, wie hart und unerbittlich es hier bisweilen zugeht. Was natürlich nicht heißt, dass der Film nicht lustig ist. Es sind nicht nur die tollen Songs mit Ohrwurmcharakter, sondern gerade die Art und Weise, wie sie in die eigentlich alles andere als fröhliche Handlung eingebunden werden. Wenn Anna fröhlich trällernd zur Schule geht und wegen ihrer Kopfhörer gar nicht wahrnimmt, welches Grauen sich um sie herum abspielt, dann ist das einfach großartig. Generell sind die Charaktere toll, interessant und ehrlich. Eine Gruppe liebenswerter Freaks, bei denen man tatsächlich leidet, wenn der Film auch hier und da überraschend einen Sympathiecharakter opfert. Das macht den Film erstaunlich unvorhersehbar. Ein echter Geheimtipp für alle, die Musicals und Zombiefilme lieben, endlich gibt es die perfekte Symbiose! Weiterlesen

„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen

„Terminator: Genisys“ – Misslungene Wiederbelebung!

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Mit den ersten beiden Filmen der „Terminator“-Reihe wurde Filmgeschichte geschrieben, doch schon der dritte Teil funktionierte nicht mehr wirklich. Auch die neuen Ansätze mit „Terminator: Die Erlösung“ und der TV-Serie „The Sarah Connor Chronicles“ reichten bei Weitem nicht an die Vorgänger heran. Doch trotzdem lässt man ein solches Franchise nicht ruhen, sondern schlachtet es weiter aus, auch wenn „Terminator: Genisys“ sich in gewisser Weise noch hinter Teil 4 und 5 ansiedeln muss, will dessen wirre Handlung so gar nicht überzeugen. Hätte nicht Arnold Schwarzenegger ein paar gute Szenen und die Grundhandlung ein paar nette Ansätze, könnte man sich den Film gar nicht mehr schön reden. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 10: Von Reisen und anderen Abenteuern!

Und wieder widme ich mich kurz ein paar Filmen, die mir in den letzten Monaten entgangen sind oder es gar nicht erst zu uns ins Kino geschafft haben, in den meisten Fällen durchaus zurecht. Wirklich überzeugen kann von den Filmen „Hectors Reise„, „Northmen„, „Bernie„, „Left Behind„, „Outcast„, „Maps To The Stars“ und „Die Pinguine aus Madagascar“ nämlich leider keiner so richtig. Weiterlesen

„Planet der Affen: Revolution“ – Affentheater aus Hollywood

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Mit Remakes oder Reboots – wer kann mittlerweile noch sagen, wo der Unterschied bei diesen Begriffen liegt – ist das ja so eine Sache. Die meisten sind überflüssig, da sie weder inhaltlich noch künstlerisch mit dem Original mithalten können. Einige werden unterschätzt, da sie mit eben diesem verglichen werden, obwohl sie eher als eigenständiges Werk angesehen werden sollten. Es ist also eine gewisse Spannbreite der Bewertungsmöglichkeiten vorhanden. Es gibt nämlich auch solche Remakes/Reboots, die durchaus als gelungen betrachtet werden können. „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) gehörte in diese Kategorie. Anders als in Burtons misslungener Variation des Themas aus dem Jahre 2001 wurde hier einerseits sehr intelligent an die Original-Pentalogie aus den 1960er/1970er Jahren angeknüpft, andererseits ein eigenständiges Film-Universum geschaffen. Kommerziell erfolgreich war der Film auch noch, daher kam kürzlich die Fortsetzung in die Kinos. Diese hinterließ jedoch ein eher zwiespältiges Gefühl. Weiterlesen

„Noah“ – Bibel-Action-Rohrkrepierer mit Russel Crowe!

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Ich bin kein gläubiger oder religiöser Mensch und doch hat es mich schon interessiert, was dabei herauskommt, wenn Darren Aronofsky eine angestaubte Bibelgeschichte mit Stars wie Russell Crowe, Emma Watson, Jennifer Connelly und Anthony Hopkins in ein zeitgemäßes Actiondrama verwandeln will. Das klappt erwartungsgemäß nicht wirklich gut, allerdings übertreibt er an vielen Stellen und bringt auch hier und da etwas Kritik ein, dass wohl auch bibeltreue Gläubige nicht unbedingt glücklich aus dem Kino kommen dürften. Als Experiment somit nicht uninteressant, aber im Endeffekt an jeglichem Zielpublikum vorbei. Weiterlesen

Welche Rolle spielt Schwarzenegger in „Terminator 5“?

Auch wenn es momentan mit dem bestätigten „Terminator 5“ nicht so wirklich voran kommt, kommt hier ein kleiner Stand der Dinge: Schwarzenegger wird diesmal wieder in einer größeren Rolle dabei sein. Dafür ist er trotz seiner 66 Jahre momentan anscheinend stark am Bodybuilden (siehe hier). Gerüchten nach könnte sogar der ganze Originalcast mit Linda Hamilton (Sarah Connor) und Michael Biehn (Kyle Reese) zurückkehren. Doch worum soll sich die Geschichte diesmal drehen? Weiterlesen

„Oblivion“ – Spannender Science-fiction-Thriller!

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Obwohl ich keinesfalls ein Fan von Tom Cruise bin, habe ich diesem Science-fiction-Film eine Chance gegeben und wurde positiv überrascht. Man hat sich zwar vieles von „2001“ über „Moon“ bis zu „Wall-E“ zusammengeklaut, aber insgesamt ist doch ein optisch und inhaltlich ansprechender Film dabei herausgekommen. Wie schon bei „Tron 2“ kann Regisseur Joseph Kosinski mit knalligen Spezialeffekten und donnerndem Soundtrack punkten, das Szenario ist interessant, auch wenn zum Ende Logiklücken, Pathos und Kitsch überwiegen. „Oblivion“ ist ansprechendes SciFi-Popcornkino für Zwischendurch. Weiterlesen