„Sicario 2“ – Brutale Rückkehr in die Welt der Drogenkartelle!

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Was den Thriller „Sicario“ auszeichnete, war eindeutig die Handschrift von Regisseur Denis Villeneuve. Der Film war vielschichtig, optisch und akustisch beeindruckend, die Charaktere vielschichtig und die Handlung immer wioeeder überraschend und absolut fesselnd. Für das Mittelstück der geplanten Trilogie stand der Regisseur leider nicht zur Verfügung, da er mit „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ beschäftigt war, was man „Sicario 2“ leider in vieler Hinsicht anmerkt. Regisseur Stefano Sollima bietet zwar ebenfalls einen spannenden Thriller, in dem Josh Brolin und Benicio Del Toro ein weiteres Mal die Frage aufwerfen, auf welcher Seite eigentlich die Bösen stehen und welche Mittel recht sind, wenn Recht und Moral außer Kraft gesetzt wurden. Aber es fehlt eben das Besondere, die spezielle Optik, die dramaturgischen Überraschungen und vor allem die weibliche Note mit Emily Blunt, „Sicario 2“ ist unglaublich gradlinig und selten wirklich überraschend. Was nicht heißt, dass der Film schlecht ist, aber im Vergleich zum ersten Teil kann er leider nur verlieren. Man kann also nur hoffen, dass beim abschließenden „Sicario 3“ auch Villeneuve und Blunt wieder mit von der Partie sind. Weiterlesen

„Star Wars: Die letzten Jedi“ – Unvorhersehbarkeit macht noch keinen guten Film

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J.J. Abrams hatte sich mit „Episode 7“ geschickt, aber feige mit einem halben „Episode 4“-Remake aus der Affäre gezogen. Rian Johnsons „Episode 8“ musste nun aber liefern – und er wurde nicht müde zu betonen, dass sein Film ja ach so clever, frisch und unerwartet sei. Doch nach Sichtung des Films muss man feststellen: Der Film macht stellenweise Spaß, liefert tatsächlich kein Nostalgie-Fest ab und traut sich Eigenständigkeit, erfüllt aber sämtliche selbst auferlegte Ziele keinesfalls. Das blutrot als düsterer Mittelteil mit schockierenden Enthüllungen angekündigte Meisterwerk entpuppt sich leider als ambitionierte, aber lückenhaft geschriebene Blockbuster-Massenware, die eine kluge Ausgestaltung der Handlung, Figuren und Mythologie vermissen lässt. Der Film überspielt mit plumpem Slapstick und Effekten, dass er erzählerisch ziemlich planlos herumeiert und wenig zu bieten hat. „Star Wars“ ist zur Disney-Routine geworden – und langweilig. Weiterlesen

„Sicario“ – Unter die Haut gehender Drogenkartell-Thriller

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Der neue Film von Denis Villeneuve („Prisoners„, „Enemy„) steht seinen Vorgängern in Sachen beklemmender Atmosphäre und Spannung in nichts nach: Auch „Sicario“ geht unter die Haut und bietet eine intensive und aufgrund der Grausamkeiten des mexikanischen Drogenkartells, aber auch beim Vorgehen der amerikanischen Einsatzgruppe, teils verstörende Thriller-Unterhaltung. Lange Zeit weiß man als Zuschauer wie auch die Hauptfigur nicht so recht, was man von den Ereignissen und den Methoden der Task Force nun halten soll. Bis zuletzt bleibt spannend, wie sich die Handlung und die Figuren weiterentwickeln. Weiterlesen

„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität. Weiterlesen

„Guardians of the Galaxy“ – Galaktischer Riesenspaß!

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Ich fand die letzten Marvel-Verfilmungen schon recht unterhaltsam, von den „Guardians of the Galaxy“ hatte ich eigentlich nicht wirklich viel erwartet, aber was mir da geboten wurde, hat mir seit langem einen der besten Kinobesuche überhaupt beschert. Der Film hat nicht nur erwartungsgemäß viel bunte SciFi-Action zu bieten, er punktet vor allem mit einer fetzigen Handlung, wirklich verrückten Charakteren, großartiger Situationskomik und einem herrlich abgedrehten Humor, perfektioniert mit einem grandiosen Soundtrack. Was ihn von den anderen Marvel-Filmen abhebt ist der ordentliche Schwung Ironie, der jedem Pathos und Kitsch ein fröhliches Augenzwinkern verpasst. Und die 3D-Effekte können sich auch sehen lassen. Für SciFi- und Comicfans ein absolutes Muss! Weiterlesen

„Savages“ – Unterhaltsamer Drogen-Thriller!

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Oliver Stone verbindet man mit Klassikern wie „Natural Born Killers“, „JFK“, „Platoon“ oder „Wall Street“, sein neuer Film „Savages“ ist mal wieder ein gut gemachter Thriller abseits politischer Ambitionen, der mit einem guten Cast und einer unterhaltsamen Story punkten kann. Wirklich das Rad neu erfinden tut er nicht, aber dank einiger überraschender Wendungen und der Leistungen von Taylor Kitsch, Aaron Johnson und Blake Lively sowie John Travolta, Emile Hirsch, Salma Hayek und Benicio Del Toro macht der Film Spaß und bietet genug Unterhaltung für Zwischendurch, auch wenn er vermutlich schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwinden wird. Weiterlesen

„The Wolfman“ – Schauriges, aber überflüssiges Remake

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Remakes sind derzeit wieder sehr beliebt, besonders Horrorfilme bekommen derzeit immer wieder ein modernes Design. Regisseur Joe Johnston hat sich jetzt einen der ältesten Werwolf-Filme vorgenommen, nämlich „The Wolfman“ aus dem Jahre 1941, dazu gesellten sich Schauspieler wie Benicio Del Toro und Anthony Hopkins, doch trotz allem ist die Neuauflage zwar atmosphärisch ganz nett gelungen, aber nicht wirklich gruselig oder überraschend, moderne Maske und Effekte machen leider noch keinen guten Horrorfilm. Weiterlesen