„Her“ – Spezieller Liebesfilm mit zynischen Seitenhieben

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Joaquin Phoenix führt eine Beziehung mit seinem Betriebssystem. Klingt wie eine Komödie oder eine böse Dystopie. Überraschender Weise gelingt Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption.“) aber ein hochemotionaler Film über Liebe und Beziehungen, der das ungewöhnliche Liebespaar durchaus ernst nimmt. Dass bei dieser Beziehung jedoch einige Probleme vorprogrammiert sind (pun intended), liegt auf der Hand. Der Film ist ruhig und melancholisch inszeniert, kann aber gerade am Anfang auch einige humoristische und zukunftskritische Klänge einstreuen. Aus einer interessanten Idee wurde ein gut umgesetzter Film, der zum Weiterdenken anregt. Ein kleiner Höhepunkt des Filmjahres! Weiterlesen

„What A Man“ – Schweighöfer imitiert Til Schweiger

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Matthias Schweighöfer hat oft mit Til Schweiger zusammengearbeitet, gerade auch bei dessen Erfolgen wie „Keinohrhasen“. In seiner ersten Regiearbeit hat er sich jetzt an seinen eigenen kleinen, deutschen Film über Liebe und Beziehungen gewagt. Der ist hier und da recht lustig, aber insgesamt eben doch nur nett. Die Story ist schlicht und vorhersehbar, die Charaktere ein wenig zu überzeichnet und die Nebenrollen mit recht unbekannten Darstellern besetzt. Da fällt es dann leider schon auf, wenn eine Rolle eigentlich perfekt Rolle für Nora Tschirner gewesen wäre, aber hier mit Sibel Kekilli besetzt wurde. Wo Schweigers Filme oft zu derb daher kamen, ist dieser Film leider zu lieb geraten. Weiterlesen

„Kokowääh“ – Til Schweiger, seine Tochter und viel mehr!

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Til Schweiger spielt einen Macho, der durch weiblichen Einfluss die Freuden einer festen Bindung und der Familie entdeckt, das Motto seines neuen Films weicht nicht sonderlich von „Barfuß“ oder „Keinohrhasen“ ab. Die Geschichte, dass einem unwissenden Vater plötzlich seine junge Tochter vor die Tür gestellt wird und er sich darauf einstellen muss, ist als Film ebenfalls schon unzählige Male verarbeitet worden. Und doch macht Til Schweiger aus „Kokowääh“ endlich wieder einen kleinen Geniestreich, eine wunderbare Mischung aus Emotionen und Humor, nicht zuletzt dank seiner Tochter Emma, die hier zwar oft etwas „overacted“, sich einem aber trotzdem mit ihrer frechen Art ins Herz spielt. Weiterlesen

„Wolke 9“ – Sexualität im Alter

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Vor wenigen Wochen veröffentlichte ich auf unserer Seite eine Kritik zu „Sommer vorm Balkon“, nun kommt der neue Film vom Regisseur Andreas Dresen heraus. In „Wolke 9“ geht es um eine klassische Dreiecksbeziehung. Dabei ist das Alter der Charaktere über sechzig und schneidet damit eins der verbliebenen Tabuthemen im Kino an. Mit recht freizügigen Szenen erlebt man hier ein leises Liebesdrama mit älteren Menschen, welches aber wesentlich unausgereifter ausgefallen ist als „Sommer vorm Balkon“. Weiterlesen