„The Dead Don’t Die“ – Jim Jarmusch und die Zombies

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Wenn ein Regisseur wie Jim Jarmusch, der mit künstlerisch anspruchsvollen Charakterstudien wie „Night on Earth“, „Dead Man“, „Ghost Dog“ oder „Broken Flowers“ seine ganz eigene Langsamkeit für die Filmwelt entwickelt hat, plötzlich einen Zombiefilm dreht, sollte man skeptisch sein und nicht unbedingt einen massentauglichen Film erwarten. Tatsächlich ist „The Dead Don’t Die“ wohl Jarmuschs erster Film, der einer breiten Masse etwas zu bieten hat, aber natürlich überhaupt nicht das, was ein Fan von „Dawn of the Dead“ oder „28 Days Later“ erwarten würde. Verglichen mit Jarmuschs anderen Filmen ist dieser fast schon rasant, im Vergleich mit anderen Film eher ruhig, aber trotzdem mitunter überraschend brutal. Neben einer ganz besonderen Form der Zombieapokalypse in einem amerikanischen Kaff sind es vor allem Bill Murray und Adam Driver, die hier den Film immer auf einem unterhaltsamen Level halten, aber auch Tilda Swinton, Steve Buscemi, Chloë Sevigny, Selena Gomez, Danny Glover sowie die Musiker Tom Waits und Iggy Pop, die schon oft in Jarmuschs Filmen mit von der Partie waren, haben in ihren absurden Nebenrollen wirklich besondere Momente. Wer auf fiesen Horror und Splatter steht, wird hier wohl eher enttäuscht, wer sich dafür interessiert, was dabei rauskommt, wenn ein absoluter Independent-Regisseur sich das abgedroschene Zombiethema vornimmt, der wird hier auf jeden Fall ein paar tolle Momente genießen. Weiterlesen

„Ghostbusters“ – Erstaunlich unterhaltsame Neuauflage!

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ghostbustersLange hielt sich das Gerücht, der alte Cast würde sich für „Ghostbusters 3“ doch noch zusammenfinden, doch spätestens nach dem Tod von Harold Ramis wurde das unmöglich. Also wurde die Idee eines Reboots verfolgt und die Hauptrollen mit Frauen besetzt, was im Internet wohl einen der größten Shitstorms aller Zeiten auslöste. Auch ich stand dem Film mehr als skeptisch gegenüber, doch die Neufassung kommt erstaunlich lustig, ideenreich und trotz vieler bekannter Elemente sehr eigenständig daher. Die Hauptdarstellerinnen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones nerven nicht so wie befürchtet, Chris Hemsworth hat ein paar echt amüsante Momente und auch die Cameos der Darsteller aus dem Original sind nett. Weiterlesen

„The Jungle Book“ – Disneys neue „Realversion“

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junglebook„Das Dschungelbuch“ ist vermutlich bis heute einer der größten Zeichentrick-Klassiker aus dem Hause Disney. Die Idee, aus der Romanvorlage von Rudyard Kipling einen Realfilm zu machen, ist nicht die Schlechteste, doch da es sich auch bei dieser Version von Regisseur Jon Favreau um einen Disney-Film handelt, basiert dieser eher auf dem alten Film als auf dem Roman. Nicht zuletzt die Tatsache, dass auch ein paar der alten Songs den Weg in die Neufassung geschafft haben, hindert den Film daran, eigenständig zu sein. So macht der Film optisch schon was her, auch die Mimik der sprechenden Tiere ist gelungen, allerdings in der Film für Kinder zu düster und für Erwachsene zu sehr an den Zeichentrickklassiker angelehnt. Weiterlesen

„Grand Budapest Hotel“ – Wes Andersons neue Absurdität!

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Wenn Wes Anderson einen Film dreht, wird dieser nicht der Norm entsprechen, aber auch keinem typischen Schema folgen. Auch „Grand Budapest Hotel“ strotzt nur so vor skurrilen Einfällen, verrückten Charakteren und verblüffenden Handlungssträngen, alles kombiniert mit einzigartigen Kameraeinstellungen und anderen optischen Tricks, garniert mit einem wirklich einzigartigen Cast, der mit Stars wie Ralph Fiennes, Saoirse Ronan, Edward Norton, Bill Murray, Willem Dafoe, Adrien Brody, Jason Schwartzman, Tilda Swinton, Owen Wilson und Jeff Goldblum wirklich seinesgleichen sucht. Weiterlesen

„Monuments Men“ – Kunstliebhaber vs. Nazis!

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Der Zweite Weltkrieg mal mit einem völlig anderen Blickwinkel. In seiner neuen Regiearbeit schickt George Clooney sich selber und dazu Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett los, um von den Nazis geraubte Kunstgegenstände wiederzubeschaffen. Der Film bringt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Trupps älterer Kunstexperten recht amüsant auf die Leinwand, die Handlung ist spannend und interessant, die Schauspieler spielen gut und doch ist der Film nur ein netter Zeitvertreib. Trotzdem ein interessantes Kapitel des Zweiten Weltkriegs, von dem wohl viele vorher noch nichts gehört haben. Weiterlesen

„Ghostbusters“-Star Harold Ramis ist gestorben

Harold Ramis ist im Alter von 69 Jahren an einer Immunschwäche gestorben. Ramis war nicht nur in Form von Dr. Egon Spengler einer der Schauspieler der zwei „Ghostbusters“-Filme, sondern auch ihr Drehbuchautor. Doch der enge Freund von Bill Murray hat sich auch mit weiteren Filme wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „Reine Nervensache“ oder „Teuflisch“ als Autor sowie Regisseur einen Namen gemacht. Auch wenn seine letzte Regiearbeit „Year One“ nicht ganz zünden wollte, hat er doch einige Kultfilme der 80er auf dem Gewissen. Mit seinem Tod scheint leider auch ein dritter „Ghostbusters“-Film, der nun seit Jahren immer wieder Gerüchte aufwirft und den er sich so lange gewünscht hat, eher unwahrscheinlich zu werden. Und selbst, falls der Film doch noch zustande kommen sollte: Ohne Harold Ramis sind die Ghostbusters nicht vollständig.

Quelle: Nydailynews.com