„The Disaster Artist“ – James Franco als verrückter Regisseur

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Es gibt eine Menge schlechter Filme auf der Welt, nicht umsonst ist die „SchleFaZ“-Reihe mit Oliver Kalkofe so erfolgreich, aber der Film „The Room“, den der seltsam abgedrehte Filmemacher Tommy Wiseau 2003 drehte, gilt in vielen Kreisen als der absolute Bodensatz der Filmgeschichte. Darum, wie es zu diesem Film kam und wie er bei den verrückten Dreharbeiten zuging, ranken sich viele Legenden. James Franco hat dem ganzen jetzt einen Film gewidmet und genau wie sein Hauptcharakter gleich Hauptrolle und Regie übernommen. Herausgekommen ist ein extrem kurzweiliger Film über einen sehr skurrilen Mann, der sich und seinem Freund den Traum vom eigenen Film erfüllte, dessen Talent aber in allen Bereichen quasi nicht vorhanden war. Francos Film dürfte „The Room“ trotzdem zu weiterem Kultstatus verhelfen. Weiterlesen

Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie. Weiterlesen

„The Infiltrator“ – Bryan Cranston undercover!

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Nicht zuletzt durch das Serien-Highlight „Narcos“ wurde wieder Interesse an Pablo Escobar und seinen Drogenkrieg geweckt, „The Infiltrator“ schickt jetzt den wandlungsfähigen Bryan Cranston als Undercoveragent in den Drogensumpf. Wie immer kann Bryan Cranston auch in diese Rolle absolut überzeugen, der Film ist spannend und gibt einen weiteren Einblick in die Drogengeschäfte der 80er und die gefährliche Arbeit der amerikanischen Ermittler. Auch Diane Krüger und John Leguizamo spielen souverän in ihren Nebenrollen. Weiterlesen

„Trumbo“ – Cranston als kommunistischer Drehbuchautor

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Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Paranoia vor dem Kommunismus in den USA so groß, dass Hollywood eine schwarze Liste erstellte und ein umfangreiches Arbeitsverbot in der Filmbranche verhängte. Dieser Film widmet sich dem davon betroffenen Drehbuchautor Dalton Trumbo, großartig gespielt von Bryan Cranston, der fast schon besessen gegen die ungerechte Behandlung vorging und dafür einige Tiefpunkte in seinem Leben durchleben musste. „Trumbo“ ist auch von Nebendarstellern wie Helen Mirren, Diane Lane, Elle Fanning, John Goodman und Alan Tudyk toll gespielt, mitreißend und interessant inszeniert und auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp. Weiterlesen

„Godzilla“ – Imposanter Monsterclash in Trümmerhaufen

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Endlich ist der von der Filmgemeinde heiß erwartete „Godzilla“-Film vom angesagten Gareth Edwards, der sich mit dem Indie-Endzeit-Film „Monsters“ einen Namen gemacht hat, in den Kinos. Am besten lässt sich der Film als Kreuzung zwischen „Jurassic Park“, „Pacific Rim“ und „Monsters“ bezeichnen. Überraschenderweise kann man gar nicht so viel über den Film erzählen, ohne zu spoilern – alleine dies ist bei einem Film über das beliebte japanische Filmmonster relativ beachtlich. Trotz einiger Wermutstropfen lohnt sich der Gang ins Kino auf jeden Fall: Auch wenn der Handlungsverlauf z. T. anders als erwartet ist, kann Edwards die Erwartungen erfüllen, einen umwerfend gut aussehenden Monster-Blockbuster mit kleiner Indie-Note auf die Leinwand zu bringen und den Saal dabei erzittern zu lassen! Weiterlesen

„Cold Comes the Night“ – Heisenberg als russischer ‚Mule‘

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Bryan Cranston hat es schon wieder mit Geldwäsche zu tun: „Cold Comes the Night“ ist nämlich kein Vampirfilm, wie man durch den Filmtitel vielleicht vermuten könnte, sondern ein minimalistischer Thriller. In dem darf der „Breaking Bad“-Hauptdarsteller seine brutale ‚Heisenberg‘-Seite erneut überzeugend zur Schau stellen: Bei einem Job, bei dem er für Kriminelle Geld transportiert, gerät etwas außer Kontrolle und er muss improvisieren, wobei er auf die taffe Chloe (Alice Eve) angewiesen ist. Heraus kommt ein routinierter Thriller, der ganz okay ist, aber mehr auch nicht. Weiterlesen

Das „Godzilla“-Remake könnte wirklich rocken!

Nun ist der zweite Trailer zum anstehenden „Godzilla“-Remake heraus und lässt wie bereits der atmosphärische Teaser-Trailer darauf hoffen, ein sehr stimmungsvolles Zerstörungsepos vorgesetzt zu bekommen. Auch wenn ich nie einen Bezug zu den ursprünglichen Godzilla-Filmen hatte und dem ausgegrabenen alten Monsterdesign zwiespältig gegenüberstand, so haben bei mir die beiden Trailer auf jeden Fall Lust auf mehr geweckt! Der Regisseur und der interessante Cast tun ihr Weiteres dazu! Weiterlesen

„Breaking Bad“ – Erlösung nach 5 Staffeln Hassliebe

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Ende letzten Jahres fand „Breaking Bad„, oft als beste Serie aller Zeiten reklamiert, nach fünf Staffeln ein Ende. Und dieses lässt den Zuschauer absolut befriedigt zurück – so sehr gelingt den Machern der heikle Balanceakt zwischen einem zu offenen und einem zu geschlossenen Ende. Zurück bleibt ein Gesamtwerk, welches in sich schlüssig ist und mit der Zeit immer mehr Fahrt aufgenommen hat. Obwohl die Serie stark storymotiviert ist und gerne mal kurz den Realismus vergisst, schafft sie großartige, weitgehend glaubhafte Charaktermomente und bietet eine Entwicklung, die in Serienform vermutlich niemals konsequenter ausgeführt wurde. Hier ein kleiner Rückblick nach dem Serienfinale. Weiterlesen