Kurz kritisiert 23: Von Wölfen, Monstern und Gaunern

Während die letzten Stunden des Jahres 2018 ablaufen und sich draußen die Leute langsam warmböllern, mache ich mich an einen letzten großen Rundumschlag mit vielen Filmen aus dem Filmjahr 2018, zu denen ich kurz vor der FlimmerWAHL 2018 noch ein paar Worte loswerden möchte. Dabei sind „Mogli“, „Bird Box“, „Die Legende von Buster Scruggs“, „Bad Times at the El Royale“, „Operation Overlord“, „Der Nussknacker und die vier Reiche“, „Fünf Freunde im Tal der Dinosaurier“, „Gänsehaut 2“, „Mandy“, „Slender Man“, „Papillon“, „Alpha“ und „Mein Name ist Somebody“. Weiterlesen

„Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ – Netter Fantasy-Grusel!

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Filme, in denen vom Schicksal geplagte Kinder plötzlich in eine übernatürliche Welt eintauchen und dort ihre wahren Stärken entdecken, können nicht erst seit „Harry Potter“ fesseln. Horrorregisseur Eli Roth schickt dieses Mal einen kleinen Jungen in eine Welt voller dunkler Magie los, um zusammen mit Jack Black, der gerade erst letztes Jahr mit „Gänsehaut“ in einem anderen Kinderorrorfilm überzeugte, und Cate Blanchett los, um den fiesen Hexenmeister Kyle MacLachlan zu stoppen. Das ist zwar an vielen Stellen nicht zuletzt dank der guten Schauspieler recht unterhaltsam, insgesamt aber doch irgendwie nicht ganz rund. Hier wurde das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft. Weiterlesen

Kurz kritisiert 22: Von Aliens, Geistern und Indianern

Auf geht’s zur nächsten Runde von Kurzkritiken zu Filmen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten. Dieses Mal sind mit „Die Frau, die vorausgeht“, „Ocean’s 8“, „Isle of Dogs“, „Hotel Artemis“, „Extinction“, „Attraction“, „The First Purge“, „I Kill Giants“, „Ghost Stories“, „Game Night“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ größtenteils Filme aus dem letzten halben Jahr dabei, die teilweise gar nicht in die Kinos gekommen sind. Weiterlesen

Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie. Weiterlesen

„Thor 3: Tag der Entscheidung“ – Zonk, der Kalauer-Gott!

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Ich habe mich bei den Filmen aus dem MCU selten so schwer mit einer Bewertung getan wie bei diesem hier. Man kann sicher sagen, dass die „Guardians of the Galaxy“ dem oft etwas vor Pathos triefenden Superhelden-Kosmos die Prise Humor und Selbstironie verpassten, die ihm bis dahin größtenteils fehlte. Was bei „Doctor Strange“ noch als gesunde Mischung funktionierte, wurde bei „Spiderman“ dann schon grenzwertig. „Thor 3“ ist jetzt das bombastische Endprodukt der Verlustigung des MCU! Dabei kann man auch nicht sagen, dass die unzählbaren Slapstick-Einlagen, die gaglastigen Wortgefechte, die ins Unendliche übertriebende Situationskomik und die coolen Sprüche alle ihr Ziel verfehlen, aber es ist einfach nicht ok, einen komplexen Filmkosmos und seine Charaktere nur noch auf das zu reduzieren, was offensichtlich bei den letzten Filmen das Publikum am meisten überzeugen konnte. Hoffen wir mal, dass das MCU nicht an dieser Überdosis Humor letztendlich qualvoll krepiert. Weiterlesen

Die „Hobbit 3 Extended Edition“ enttäuscht

Gerade der dritte Hobbit-Film wirkt in meinen Augen wie ein unzusammenhängendes, durch Füller-Szenen und CGI-Kämpfe in die Länge gezogenes Flickwerk und nicht wie ein stimmiger Film (hier die Rezension). Da Peter Jackson angeblich selbst nicht so zufrieden war und angekündigt hat, dass in dieser Exented-Edition eine Menge geändert werden wird, hat man vorsichtig gehofft, die lediglich 20 min längere Extended macht „Hobbit 3“ zu einem stimmigeren Film. Das ist leider kaum der Fall, viele der sinnvollen gedrehten Szenen sind nach wie vor nicht in die Extended gelangt, dafür aber jede Menge vollanimierte Kämpfe, die sogar noch die Kinofassung visuell unterbieten. Schade. Weiterlesen

„Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ – The Last Goodbye

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Nun heißt es Abschied nehmen – nicht nur vorerst von Mittelerde im Kino, sondern auch endgültig von der Hoffnung, dass die „Hobbit“-Trilogie ähnlich grandios wie „Der Herr der Ringe“ werden könnte. Wenn man ehrlich ist, hat man nicht mehr viel erwartet. Man kennt z.B. die künstliche CGI-Visualität, dürftige Handlungsstränge sowie Over-the-Top-Action nun schon aus den zwei Vorgängern. Und so lässt man sich von „Die Schlacht der fünf Heere“ nett unterhalten und hat dabei fast vergessen, was die Trilogie für ein Potenzial gehabt hat. Alles in allem besitzt der Film ein paar gute Momente und einige Fremdschäm-Szenen, plätschert aber im Großen und Ganzen vor sich hin, bis man schließlich realisiert: Das war’s. Weiterlesen

„Monuments Men“ – Kunstliebhaber vs. Nazis!

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Der Zweite Weltkrieg mal mit einem völlig anderen Blickwinkel. In seiner neuen Regiearbeit schickt George Clooney sich selber und dazu Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett los, um von den Nazis geraubte Kunstgegenstände wiederzubeschaffen. Der Film bringt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Trupps älterer Kunstexperten recht amüsant auf die Leinwand, die Handlung ist spannend und interessant, die Schauspieler spielen gut und doch ist der Film nur ein netter Zeitvertreib. Trotzdem ein interessantes Kapitel des Zweiten Weltkriegs, von dem wohl viele vorher noch nichts gehört haben. Weiterlesen