„Avengers 4: Endgame“ – Grandioser Abschluss bzw. Zwischenstand!

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Ja, Phase 3 des MCU endet erst im Sommer mit „Spider-Man: Far From Home“, aber der vierte Film der „Avengers“ ist in jeder Hinsicht ein perfekter Abschluss für alle bisherigen Filme der Marvel-Reihe. So werden hier nicht nur so ziemlich alle Handlungsstränge aller 21 bisherigen Filme zusammengeführt und größtenteils abgeschlossen, es gibt auch so viele Verknüpfungen untereinander, dass es eine wahre Freude ist. „Endgame“ vollendet also nicht nur den „Infinity War“, sondern auch alle Geschichten, die 2008 mit „Iron Man“ starteten. Und obwohl ich natürlich wieder nicht ganz glücklich mit der Zeitreiselogik bin, muss ich zugeben, dass hier wirklich alles richtig gemacht wurde. Nicht nur der Rundumschlag und die direkten Bezüge zu Ereignissen aus über 10 Jahren MCU, garniert mit unglaublich vielen Auftritten von Haupt- und Nebendarstellern aus allen bisherigen Filmen, die Handlung bleibt trotz der drei Stunden Laufzeit spannend und abwechslungsreich, die Gags sitzen und auch die Action setzt noch mal einen drauf. Hier zahlt es sich tatsächlich aus, alle bisherigen Filme gesehen zu haben. Runder hätte man das Ganz nicht abschließen können. Wobei es sich hier ja nicht wirklich um einen Abschluss handelt, mehr um einen abgeschlossenen Zwischenstand. Achtung, ich werde übrigens hier und da etwas spoilern, wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte daher erst später weiterlesen. Weiterlesen

Kurz kritisiert 23: Von Wölfen, Monstern und Gaunern

Während die letzten Stunden des Jahres 2018 ablaufen und sich draußen die Leute langsam warmböllern, mache ich mich an einen letzten großen Rundumschlag mit vielen Filmen aus dem Filmjahr 2018, zu denen ich kurz vor der FlimmerWAHL 2018 noch ein paar Worte loswerden möchte. Dabei sind „Mogli“, „Bird Box“, „Die Legende von Buster Scruggs“, „Bad Times at the El Royale“, „Operation Overlord“, „Der Nussknacker und die vier Reiche“, „Fünf Freunde im Tal der Dinosaurier“, „Gänsehaut 2“, „Mandy“, „Slender Man“, „Papillon“, „Alpha“ und „Mein Name ist Somebody“. Weiterlesen

„Avengers 3: Infinity War“ – Geniales Marvel-Crossover-Feuerwerk!

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Zehn Jahre und fast 20 Filme lang wurde im MCU auf diesen Film hingearbeitet, „Infinity War“ bringt jetzt (fast) alle Superhelden des Franchise, ihre Sidekicks und die zahlreichen Handlungsstränge zusammen und das auch noch auf so perfekte Art und Weise, dass DC nach dem letzten Combo-Flop „Justice League“ einfach das Handtuch werfen sollte. Die Kalauer und Sprüche funktionieren besser als bei „Thor 3“, was vor allem den „Guardians of the Galaxy“ geschuldet ist, im Gegensatz zu „Avengers 2“ funktioniert hier tatsächlich das Zusammenspiel der übermäßigen Anzahl an Superhelden, die wahllos zusammengewürfelten Teams harmonieren großartig und erstaunlicherweise bekommt sogar jeder Charakter genug Aufmerksamkeit und einen wichtigen Anteil an der Handlung. Mit Thanos tritt die böse Eminenz, die schon seit dem ersten „Avengers“ im Hintergrund die Fäden zieht, endlich richtig in Erscheinung und sorgt dafür, dass die Handlung neben ihren lustigen Momenten so düster wie kaum zuvor abgleitet. Schon früh wird einem klar, dass in diesem Film alles möglich ist und auch nicht alle Helden das Ende lebend erreichen werden, was den Film deutlich spannender werden lässt. Marvel wächst noch einmal über sich hinaus und entlässt einen mit dem größten Cliffhanger des MCU und einem gierigen Verlangen nach „Avengers 4“. Weiterlesen

„Thor 3: Tag der Entscheidung“ – Zonk, der Kalauer-Gott!

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Ich habe mich bei den Filmen aus dem MCU selten so schwer mit einer Bewertung getan wie bei diesem hier. Man kann sicher sagen, dass die „Guardians of the Galaxy“ dem oft etwas vor Pathos triefenden Superhelden-Kosmos die Prise Humor und Selbstironie verpassten, die ihm bis dahin größtenteils fehlte. Was bei „Doctor Strange“ noch als gesunde Mischung funktionierte, wurde bei „Spiderman“ dann schon grenzwertig. „Thor 3“ ist jetzt das bombastische Endprodukt der Verlustigung des MCU! Dabei kann man auch nicht sagen, dass die unzählbaren Slapstick-Einlagen, die gaglastigen Wortgefechte, die ins Unendliche übertriebende Situationskomik und die coolen Sprüche alle ihr Ziel verfehlen, aber es ist einfach nicht ok, einen komplexen Filmkosmos und seine Charaktere nur noch auf das zu reduzieren, was offensichtlich bei den letzten Filmen das Publikum am meisten überzeugen konnte. Hoffen wir mal, dass das MCU nicht an dieser Überdosis Humor letztendlich qualvoll krepiert. Weiterlesen

„Ghostbusters“ – Erstaunlich unterhaltsame Neuauflage!

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ghostbustersLange hielt sich das Gerücht, der alte Cast würde sich für „Ghostbusters 3“ doch noch zusammenfinden, doch spätestens nach dem Tod von Harold Ramis wurde das unmöglich. Also wurde die Idee eines Reboots verfolgt und die Hauptrollen mit Frauen besetzt, was im Internet wohl einen der größten Shitstorms aller Zeiten auslöste. Auch ich stand dem Film mehr als skeptisch gegenüber, doch die Neufassung kommt erstaunlich lustig, ideenreich und trotz vieler bekannter Elemente sehr eigenständig daher. Die Hauptdarstellerinnen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones nerven nicht so wie befürchtet, Chris Hemsworth hat ein paar echt amüsante Momente und auch die Cameos der Darsteller aus dem Original sind nett. Weiterlesen

„The Huntsman and the Ice Queen“ – Immer noch Murks!

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Der größte Vorteil der Fortsetzung von „Snow White and the Huntsman“ ist, dass Kristen Stewart nicht mitspielt, doch das war’s auch schon. Auch dieser Film versagt mit seinen langweiligen Fantasyelementen und verliert durch eine stumpfsinnige Story und zu viel Kitsch. Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt, Jessica Chastain und Nick Frost, der Cast hat eigentlich einiges zu bieten, aber der Film, der vor und nach dem „Schneewittchen“-Remake spielt, ist einfach nur daneben. Am meisten fragt man sich, warum die Handlung des vergurkten Erstlings überhaupt fortgesetzt werden musste. Weiterlesen

„Im Herzen der See“ – Gelungener „Moby Dick“-Film!

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herzenderseeDer Roman „Moby Dick“ gilt in den USA als einer der Grundpfeiler amerikanischer Literatur, daher wurde der Stoff auch schon mehrmals verfilmt. Ron Howard geht mit „Im Herzen der See“ einen neuen Weg, widmet er sich doch den Begebenheiten, die damals als Vorlage des Romans galten. Natürlich nimmt sich der mit Chris Hemsworth, Cillian Murphy, Ben Whishaw und Brendan Gleeson gut besetzte Film einige Freiheiten, wenn es um den Wahrheitsgehalt geht, das Ergebnis ist aber absolut gelungen, sowohl Handlung als auch optische und akustische Umsetzung können sich sehen lassen. Weiterlesen

„Vacation“ – Die neue Griswold-Generation nervt!

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In den 80ern war die Klamaukreihe um die Familie Griswold Kult, „Die schrillen Vier auf Achse“ ist ein Klassiker und „Schöne Bescherung“ bis heute einer der bekanntesten Weihnachtsfilme überhaupt. Im Zuge der Recycling-Kinozeit hat man sich jetzt auch dieser Filmreihe eine Neuauflage verpasst, die trotz einiger Bezüge zum Original und sogar einem Gastauftritt von Chevy Chase und Beverly D’Angelo so gar nicht funktionieren. Die Gags sind plump und wenig originell, wirkliches Griswold-Feeling kommt dabei nur selten auf. Für Fans der alten Filme alles andere als ein Muss. Weiterlesen