„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert. Weiterlesen

„My Week with Marilyn“ – Gefühlvolles Monroe-Portrait

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Marilyn Monroe ist vielleicht eine der bekanntesten Schauspielerinnen aller Zeiten und dennoch auch ein Symbol für ein Opfer des Ruhms. Dieser Film widmet sich zwar nur einem sehr kurzen Auszug aus ihrem Leben und doch lässt er einen tief in Marilyns Psyche eintauchen, in eine emotionale Welt aus Begeisterung und Verzweiflung, großartig von Michelle Williams in Szene gesetzt. Perfekt trifft diesen Film ein abgegriffener, kitschiger Begriff: bezaubernd! Weiterlesen

„Kokowääh“ – Til Schweiger, seine Tochter und viel mehr!

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Til Schweiger spielt einen Macho, der durch weiblichen Einfluss die Freuden einer festen Bindung und der Familie entdeckt, das Motto seines neuen Films weicht nicht sonderlich von „Barfuß“ oder „Keinohrhasen“ ab. Die Geschichte, dass einem unwissenden Vater plötzlich seine junge Tochter vor die Tür gestellt wird und er sich darauf einstellen muss, ist als Film ebenfalls schon unzählige Male verarbeitet worden. Und doch macht Til Schweiger aus „Kokowääh“ endlich wieder einen kleinen Geniestreich, eine wunderbare Mischung aus Emotionen und Humor, nicht zuletzt dank seiner Tochter Emma, die hier zwar oft etwas „overacted“, sich einem aber trotzdem mit ihrer frechen Art ins Herz spielt. Weiterlesen

Die Besten der Besten, Teil 17: Serienfinale

Manche Serien schaffen es überhaupt nicht, ein Ende zu finden, andere enden viel zu früh. Nach Debakeln wie bei „Scrubs“, wo man ein Ende auf Raten und dann doch eine Fortsetzung machte, glaubt man zwar nicht mehr daran, aber es gibt sie wirklich. Die Serienfinale, die lange vorbereitet sind und einen dann einfach vom Sessel hauen. Sollte es besser ein Finale sein, in dem alles aufgeklärt wird, oder braucht man für das gewisse Etwas dann doch Spielraum für Interpretationen und eigene Gedanken? Befriedigt es einen wirklich, wenn man mit einer Serie abschließen kann, oder denkt man insgeheim: „Wieso geht es nicht weiter? WIESO???“ Weiterlesen