„Black Panther“ – Marvels bunte Hommage an Afrika

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Wieder mal ist es ein eher unscheinbarer Film aus dem MCU, der Eindruck zu machen versteht. „Black Panther“ ist ganz klar einer der besseren Filme aus der Reihe und bringt zugleich frischen Wind in Marvels Kino-Universum, doch ganz kann ich den weltweiten Erfolg und die rekordbrechenden Besucherzahlen nicht ganz nachvollziehen. Es ist schon eine Auszeichnung, wenn einem Film von vielen Seiten bescheinigt wird, dass die bisher im Kino nahezu gar nicht vorhandene Darstellung der afrikanischen Kulturen hier dann auch noch so überzeugend umgesetzt worden sein soll. Gerade die Handlungsstränge in Wakanda, die einzigartige Inszenierung der Zeremonien und das Augenmerk auf ein völlig ohne Grund im Kino vergessenes Volk eines ganzen Kontinents sind die Höhepunkte des Films. Schon alleine die Grundidee, dass ausgerechnet bei dem von vielen auf der Welt als rückständiger Ort ohne jegliche Technologie oder nennenswerte Entwicklungen in der Zivilisation gesehene Kontinent Afrika der höchstentwickelte Ort des ganzen Planeten versteckt sein soll, ist schon eine coole Idee. Dass ausgerechnet „Black Panther“, der in „Captain America 3“ recht unspektakulär eingeführt wurde, für so eine interessante Welt stehen würde, hätte man tatsächlich nicht erwartet. Würde er nicht gerade zum Ende hin doch wieder so viele Marvel-Klischees bedienen, hätte dieser Film ein echtes Aushängeschild werden können. Weiterlesen

„Rogue One – A Star Wars Story“ – Gelungener Fanfilm!

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Als erstes von vielen Star-Wars-Spin-offs fährt Disney mit „Rogue One“ klar die Strategie „anders, aber bloß nicht zu anders“. Dabei schafft es Regisseur Gareth Edwards, aus dem dünnen Plot einen Film zu machen, der das Star-Wars-Universum sinnvoll erweitert und greifbar macht. Und dies auch tonal, ist der Film klar an ein älteres Publikum gerichtet und hat mehr von einem dreckigen Kriegsfilm mit unklarer Schwarzweiß-Zeichnung als einem spaßigen Weltall-Abenteuer. Einige Chancen verspielt der Film leider, so dass man mit den Figuren niemals wirklich mitfiebern kann, aber insgesamt bietet „Rogue One“ einen erfrischenden Blick und fügt dem Franchise neue Facetten hinzu. Dabei verlässt sich Edwards auf markante Star-Wars-Elemente, gibt sich selbst als Fanboy zu erkennen und kann letztlich gut unterhalten. Weiterlesen

„Arrival“ – Villeneuves linguistische Alien-Kontaktaufnahme

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Nach „Prisoners“, „Enemy“ und „Sicario“ ist Regisseur Denis Villeneuve klar einer der aktuell interessantesten Regisseure in Hollywood, umso gespannter war man auf „Arrival“. Ein weiteres Mal kann er mit atmospärischen Szenen und einer starken Visualität aufwarten und liefert einen guten Film ab, der leider noch besser sein könnte, aber den Kinogang dennoch wert ist. Die linguistische und sehr persönliche Herangehensweise an eine Alien-Invasion ist erfrischend und hat einige interessante Ideen parat, die den Kopf immer mehr zum Qualmen bringen. Weiterlesen

Erster Teaser-Trailer zu „Rogue One: A Star Wars Story“

Und der erste Teaser-Trailer zum ersten „Star-Wars“-Spin-off „Rogue One“ von Gareth Edwards („Godzilla„, „Monsters„) ist raus. Und er konzentriert sich auf Felicity Jones und den dreckigen Krieg zwischen Rebellen und Imperialen. Wirklich überraschen oder begeistern kann er noch nicht, aber vielleicht schafft das ein weiterer Trailer. Es wird dennoch interessant, einen „Star-Wars“-Film ohne Jedis, Aliens und John Williams zu sehen. Hier ist der Teaser: Weiterlesen

„96 Hours – Taken 3“ – Liam Neeson tötet wieder!

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Früher stand Liam Neeson für Filme wie „Schindler’s Liste“, „Rob Roy“ oder „Star Wars – Episode I“, doch seit „Taken – 96 Hours“ scheint er fast nur noch den gleichen Typus zu spielen und das auch zu genießen. Nicht nur in der Fortsetzung „96 Hours 2„, auch in „Non-Stop“ und demnächst in „Run All Night“, spielt Neeson die Ein-Mann-Kampfmaschine, die dank hervorragender Ausbildung zum Töten die Schwachen vor den Bösen beschützt. Jetzt kommt bereits der dritte Teil der „Taken“-Reihe in die Kinos, auch der ist kurzweilig, etwas mehr als ein Neuaufguss der ersten beiden Teile, aber eben doch nicht mehr als ein 08/15-Actionfilm. Weiterlesen

„The Last Stand“ – Arnold Schwarzenegger ist zurück!

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Arnold Schwarzenegger war in den 80ern ein Garant für gutes Actionkino, jetzt meldet er sich nach seinem Ausflug in die Politik wieder zurück im Filmgeschäft und bietet nach einem kleinen unspektakulären Auftritt bei den „Expendables“ mit „The Last Stand“ wieder schlichte, aber solide Action. Die Rolle des alternden Kleinstadtsheriffs, der noch einmal auf seine vor langer Zeit erlernten Fähigkeiten zurückgreifen muss, um sich dem Bösen in den Weg zu stellen, passt perfekt. Eine nette Geschichte mit viel Krawumms und ein schönen Prise Humor, so kennen und mögen wir den Arnie! Mal schauen, was in den nächsten Jahren noch so vom Gouvernator zu erwarten ist. Weiterlesen

„The Experiment“ – Enttäuschendes US-Remake

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„Das Experiment“ von Oliver Hirschbiegel mit Moritz Bleibtreu gehörte zu den ersten deutschen Filmen, die mir damals zeigten, dass das deutsche Kino qualitativ weit über dem US-Niveau sein kann. Großartige Darsteller, eine wirklich beklemmende und zudem sehr realistisch erzählte Story, „Das Experiment“ ging unter die Haut, wühlte auf, brachte einen zum Nachdenken und blieb im Gedächtnis. Jahre später hat nun Hollywood die Thematik mit Adrien Brody und Forest Whitaker neu verfilmt … und enttäuscht wirklich überall. Weiterlesen