„Suburbicon“ – Matt Damon und die Abgründe der Vorstadt!

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Wenn ein politisch engagierter Schauspieler wie George Clooney ein altes Script der Coen-Brüder mit Stars wie Matt Damon, Oscar Isaac und Julianne Moore verfilmt, bei dem es um die rassistische und engstirnige Welt eines Vorortes Ende der 50er geht, erwartet man bitterbösen schwarzen Humor und einen ordentlichen Schwung Gesellschaftskritik. Beides ist bei „Suburbicon“ zu finden, aber trotzdem will der Film sich irgendwie nicht richtig anfühlen. Für eine schwarze Komödie ist vieles zu ernst, für einen ernsten Film ist vieles zu überdreht. Der Film ist böse, ganz klar, letztendlich gibt es hier eigentlich keinen, der es nicht faustdick hinter den Ohren hat. Allerdings ist der große Twist viel zu früh aus dem Sack, danach zählt man nur noch Leichen und der Mob nebenan, der aufs Fieseste gegen eine schwarze Familie vorgeht, verkommt völlig zum irgendwie nicht richtig mit der Haupthandlung verwobenen Nebenschausplatz. Leider gibt es hier weder für Clooney, Damon, Moore oder die Coens einen wirklichen Pluspunkt auf dem Filmkonto. Weiterlesen

„Money Monster“ – Geld, Betrug und Fernsehen!

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Bisher konnte sich Jodie Foster nicht als herausragende Regisseurin auszeichnen, auch ihr neuer Film „Money Monster“ ist kein Meisterwerk, aber ein netter Film über die Betrügereien der großen Börsenunternehmen mit dem Geld des kleinen Mannes und dem, was das Fernsehen dazu beiträgt. Dank toller Leistungen von George Clooney, Julia Roberts und Jack O’Connell ist der Film spannend und zugleich sozialkritisch. Ein wenig erinnert „Money Monster“ an „Mad City“, wo ebenfalls ein Normalbürger mit einer Straftat auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen wollte und sein zuerst nur erfolgssüchtiges Gegenüber zum Nachdenken über die eigene Vorgehensweise bringt. Weiterlesen

„Hail, Caesar“ – Die Coen-Brüder und das Hollywood der 50er!

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Joel und Ethan Coen sind seit jeher für spezielle Filme mit noch spezielleren Charakteren zuständig. Ihre Filme wie „Fargo“, „The Big Lebowski“, „True Grit“, „Burn After Reading“ oder „No Country For Old Men“ leben fast immer von verschrobenen Personen und verrückten Situationen. So auch „Hail, Caesar“, der einen Einblick in das Hollywood der 50er bietet und nicht zuletzt dank Stars wie Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Tilda Swinton, Channing Tatum, Frances McDormand, Jonah Hill und Alden Ehrenreich überzeugen kann. Für Fans des skurrilen Coen-Humors definitiv eine weitere Perle! Weiterlesen

Attraktivität schützt nicht vor Talent!

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Als Mann hat man eine natürlich Abneigung den Filmschönlingen gegenüber, auf die alle Frauen abfahren. Peinlich, wie man als Schauspieler anerkannt werden darf, obwohl man nur mit seinem guten Aussehen punkten kann. Irgendwann habe ich verwundert festgestellt, dass inzwischen ausgerechnet Schauspieler wie Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, George Clooney und Brad Pitt für mich als Garant für einen guten Film gelten, obwohl diese aufgrund ihrer anfänglichen Rollen eher auf Ablehnung gestoßen sind. Weiterlesen

„A World Beyond“ – Ambitioniert und doch vergeigt!

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Manche Filme haben alles, eine interessante Grundidee, gute Schauspieler, aufwendige Effekte, eine ambitionierte Botschaft – und am Ende kommt wie bei „A World Beyond“ nur Kuddelmuddel bei raus. Die ganze Zeit wird man auf etwas heiß gemacht und erwartet einen ganz bestimmten Film und plötzlich ist es vorbei und nichts der ganzen Verheißungen ist eingetreten. Viel Potential und am Ende irgendwie gar nichts, schade. Ach ja, falls einige die kurzfristige Änderung des deutschen Titels nicht mitbekommen haben, es geht hier um „Tomorrowland“. Weiterlesen

„From Dusk Till Dawn“ – Vampir-Kult-Trash in Serie!

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Mit „From Dusk Till Dawn“ erschufen Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in den 90ern einen absoluten Kultfilm und machten nebenbei George Clooney zu einem Superstar. Der trashige Film über zwei Ganoven, die auf der Flucht vor der Polizei in Mexiko in eine Bar voller Vampire geraten, erhielt zwei nicht wirklich erwähnenswerte Fortsetzungen und wurde jetzt von Schöpfer Rodriguez zu einer TV-Serie neu aufgearbeitet. Die erste Staffel erzählt größtenteils die Handlung des Films neu, erweitert diese aber um weitere Handlungsstränge und neue Erzählebenen. Die TV-Version kann sich zwar nicht mit dem Original messen, kann aber doch unterhalten und bietet einige interessante Neuerungen. Weiterlesen

„Monuments Men“ – Kunstliebhaber vs. Nazis!

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Der Zweite Weltkrieg mal mit einem völlig anderen Blickwinkel. In seiner neuen Regiearbeit schickt George Clooney sich selber und dazu Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett los, um von den Nazis geraubte Kunstgegenstände wiederzubeschaffen. Der Film bringt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Trupps älterer Kunstexperten recht amüsant auf die Leinwand, die Handlung ist spannend und interessant, die Schauspieler spielen gut und doch ist der Film nur ein netter Zeitvertreib. Trotzdem ein interessantes Kapitel des Zweiten Weltkriegs, von dem wohl viele vorher noch nichts gehört haben. Weiterlesen

„Gravity“ – ‚Der Film, der das Kino retten kann‘

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Regisseur Alfonso Cuarón („Children of Men“, „Harry Potter 3“) ist mit „Gravity“ ein neuer Geniestreich gelungen. Audiovisuell bietet der Film ein derart umwerfendes und spannendes Erlebnis, wie man es schon lange nicht mehr im Kino sehen konnte. Und das sage ich als Kritiker der derzeitigen Animationsorgien zu einem zu 60 % aus CGI bestehenden Film. Schade ist lediglich, dass sich Cuarón ausschließlich um die Optik gekümmert hat und die Charaktere und Dialoge dementsprechend flach und langweilig bleiben, dass man sich gewünscht hätte, er könnte wie bei „Children of Men“ eine großartige Visualität mit großartigem Inhalt verbinden. Weiterlesen