„Ready Player One“ – Spielbergs bunte Nerd-Nostalgie-Effekt-Orgie!

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Steven Spielberg ist sicher einer der bedeutendsten Regisseure der 80er und hat nicht zuletzt die Popkultur ins Kino gebracht. Nachdem seine letzten Blockbuster „Indiana Jones 4“ sowie „Tim und Struppi“ in keiner Form an seine kultigen Erfolge aus den 80ern anknüpfen konnten, konzentrierte sich der Regisseur mehr auf historisch und politisch motivierte Filme wie „Lincoln“, „Bridge of Spies“ und zuletzt „Die Verlegerin“, eine Rückkehr zu seiner alten Qualität schien unwahrscheinlich. Mit „Ready Player One“ kehrt Spielberg jetzt allerdings nicht nur mit lautem Knall in die Welt des Popcornkinos zurück, er verfilmte dafür zudem eine Romanvorlage, die sich zentral eben genau um die Popkultur der 80er dreht. Während ich am Anfang noch skeptisch war, ob mich der größtenteils animierte Film tatsächlich seinen Bann ziehen würde, war ich bald voll drin in der wilden Achterbahnfahrt. Denn „Ready Player One“ bietet nicht nur das gute alte „Jugendliche und Bösewichte auf rasanter Schatzjagd“-Thema, der Film ist dermaßen voll von Anspielungen auf die Film-, Musik- und Computerspielwelt der 80er, dass man sicher noch beim dritten Mal neue Anspielungen und Charaktere erkennen würde. Endlich mal wieder gelungenes Spielberg-Popcornkino! Weiterlesen

John Hurt ist mit 77 Jahren gestorben

John Hurt ist gestern mit 77 Jahren an Bauchspeichelkrebs gestorben. Der u. a. aus „Alien“, „Harry Potter“, „1984“, „Hellboy“, „V wie Vendetta“, „Indiana Jones 4“ oder „Der Elefantenmensch“ bekannte Schauspieler war gefühlt in den letzten 10 Jahren auch häufig in Nebenrollen zu sehen, und immer konnte er diese gut ausfüllen. Aktuell ist er in Pablo Larraíns Biopic „Jackie“ im Kino zu sehen. Mit ihm geht jemand, den man mit der Zeit sehr liebgewonnen und seine Leistungen zu schätzen gelernt hat.