„Friedhof der Kuscheltiere“ – Nur bedingt überzeugende Neufassung!

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„Friedhof der Kuscheltiere“ ist sicher einer der besten Romane von Stephen King, doch zur 1989er Verfilmung von Mary Lambert gehen die Meinungen weit auseinander. Während einige sie für eine der besten King-Verfilmungen halten, hadern viele mit dem schlechten Hauptdarsteller und der mitunter etwas billigen Effekte. Nach dem Erfolg der tatsächlich gelungenen Neuauflage von „ES“ und dem neuen King-Boom in TV und Kino machte es also Sinn, auch „Pet Sematary“ eine Neuauflage zu gönnen. Hier macht man zwar mit Hauptdarsteller Jason Clarke alles richtig, aber irgendwie kann der Film sich nicht über die alte Verfilmung hinweg setzen. Weder der Grusel- noch der Gewaltfaktor überzeugen mehr und auch die kleinen Änderungen können nicht so richtig überzeugen. Wer die alte Verfilmung nicht kennt, wird vermutlich auch hier mit dem Einschlafen ein paar Probleme haben, wer aber weiß, was passiert, der wird hier leider nicht mehr abgeholt als damals. Weiterlesen

Kurz kritisiert 22: Von Aliens, Geistern und Indianern

Auf geht’s zur nächsten Runde von Kurzkritiken zu Filmen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten. Dieses Mal sind mit „Die Frau, die vorausgeht“, „Ocean’s 8“, „Isle of Dogs“, „Hotel Artemis“, „Extinction“, „Attraction“, „The First Purge“, „I Kill Giants“, „Ghost Stories“, „Game Night“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ größtenteils Filme aus dem letzten halben Jahr dabei, die teilweise gar nicht in die Kinos gekommen sind. Weiterlesen

„Feinde – Hostiles“ – Christian Bale im düsteren Wilden Westen!

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Dass die Soldaten und die Indianer zu Zeiten des Wilden Westens nicht unbedingt einer Meinung waren, ist sicher kein Geheimnis, aber so bitter wie in „Hostiles“ wurde dieser Konflikt selten gezeigt. Im Zentrum steht ein mal wieder genial spielender Christian Bale, der jahrzehntelang die Indianer bekämpft hat und nun den Auftrag erhält, einen begnadigten, kranken Häuptling und dessen Familie quer über den Kontinent in seine Heimat zu begleiten. Wenn sich dann noch eine Frau dazu gesellt, deren Familie von Indianern brutal ermordet wurde, und der Gruppe noch ein Verurteilter angehängt wird, der wegen seines Verhaltens gegenüber Indianern gehängt werden soll, ist das Pulverfass in vielerlei Hinsicht kurz vor der Explosion. Doch obwohl der Begriff „Feinde“ hier viele Bedeutungen hat, zeigt der Film auch, dass Menschlichkeit und Mitgefühl letztendlich stärker als der Hass sein kann. Weiterlesen

„Bullyparade – Der Film“ – Wenig originelle Resterampe!

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Ich verstehe bis heute nicht, wie Michael „Bully“ Herbig ein Geniestreich wie „Der Schuh des Manitu“ gelingen konnte. Der Großteil der Gags zündete, teilweise auf eine originelle Art, die man bis dahin noch nicht gesehen hatte. Allem zugrunde lag die TV-Show „Bullyparade“, eine Witzeshow mit Bully, Christian Tramitz und Rick Kavanian, deren weitere Kinoableger „(T)Raumschiff Surprise“ und „Lissi und der wilde Kaiser“ dann nicht mal mehr ansatzweise die Qualität des ersten Kinofilms erreichen konnten. So gingen die drei Schauspieler getrennte Wege, nur um sich jetzt Jahrzehnte später noch einmal zusammenzutun, um dem einfach gestrickten deutschen Kinogänger mit mittelmäßigen Gags gelungenen Humor vorzugaukeln. Wie schon in der „Bullyparade“ funktionieren eine Gags ganz gut, andere verpuffen total. Einen wirklich Schenkelklopfer sucht man allerdings vergebens. Der Episodenfilm kann einen hier und da zum Schmunzeln bringen, mehr ist allerdings nicht drin. Weiterlesen

„The Revenant“ – Beeindruckendes Rache-Epos!

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Bereits sechs Mal ist Leonardo DiCaprio bei den Oscars leer ausgegangen, obwohl er angesichts seiner schauspielerischen Leistungen schon lange einen verdient hätte. „The Revenant“ wird dies hoffentlich endlich ändern, denn abgesehen davon, dass Regisseur Alejandro G. Iñárritu ein wirklich bildgewaltiges Epos geschaffen hat, hat DiCaprio für diesen Film wirklich alles gegeben und spielt einzigartig gut. Aber auch Tom Hardy, Domhnall Gleeson und Will Poulter machen ihre Sache sehr gut. Der Film ist spannend, überraschend und bewegend, schauspielerisch, optisch und aktustisch ein absolutes Highlight, mit dem das neue Kinojahr startet. Weiterlesen

„Lone Ranger“ – Jack Sparrow, der lustige Indianer!

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Wenn sich Regisseur Gore Verbinski und Johnny Depp nach ihrer Zusammenarbeit bei den ersten drei „Fluch der Karibik“-Filmen erneut zusammentun und Disney mal eben 250 Millionen Dollar für die Produktion zur Verfügung stellt, kann man hier schon von Potential reden. Doch wenn der eigentliche Hauptdarsteller Armie Hammer so gar nicht überzeugen kann, die Handlung so vor sich hin plätschert und nicht so recht weiß, wo sie hin will, wenn Johnny Depp den Indianer extrem an einen sehr bekannten Piraten erinnern lässt und man sich ins Gedächtnis ruft, dass die ebenso teure Disney-Produktion „John Carter“ auch ein Flop war, muss man leider feststellen, dass der Film außer ein paar netten Gags und Actionszenen nicht viel zu bieten hat. Weiterlesen