„Alles Geld der Welt“ – Besser ohne Kevin Spacey!

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Der Film über die Entführung des Enkels von Öltycoon Paul Getty geriet in erster Linie in die Schlagzeilen, weil sich Regisseur Ridley Scott nach den Vorwürfen der sexuellen Belästung bei Kevin Spacey tatsächlich dafür entschied, seinen bereits fertig gedrehten Film zu überarbeiten und alle Szenen mit Spacey neu zu drehen und den Schauspieler durch Christopher Plummer zu ersetzen. Dieser ist eine so gute Besetzung für den arroganten aber auch erhabenen Getty, dass Spacey niemals so gut hätte sein können. Ein Geniestreich ist der Film trotzdem nicht geworden, aber nicht zuletzt dank Plummer, Michelle Williams und Mark Wahlberg durchaus unterhaltsam. Scott schafft es tatsächlich, die zentrale Entführung des Getty-Enkels in den Schatten eines ganz anderen Themas zu stellen, nämlich dem Verhalten von Menschen, die so reich sind, dass jeder Gedanke und auch jede persönliche Entscheidung mit materiellem Kalkül und dem Fokus auf den eigenen Vorteil gefällt wird. Christopher Plummer schafft dabei das Kunststück, den Millardär trotz seiner unfassbaren Reaktionen einen Stolz einzuverleiben, dass man tatsächlich zwischen Verachtung und Respekt zu schwanken beginnt. Weiterlesen

„Voldemort: Origins of the Heir“ – Eben nur ein Fanfilm!

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Ausgehungert klammert sich die „Harry Potter“-Fangemeinde an jede Kleinigkeit, so wird auch ein Fanfilm aus Italien derzeit über alle Maßen gehypt. Der knapp einstündige Film soll zeigen, wie Tom Riddle zum bösen Voldemort wird. Der Film ist handwerklich in Ordnung, was aber bei den heutigen Möglichkeiten nicht mehr der Maßstab ist, die Handlung hingegen zieht sich, wirklich spannend kommt der Film auch nicht daher und dass er wichtige Antworten liefern würde, ist auch nicht der Fall. Da kann man fast froh sein, dass die Macher aufgrund eines Rechtsstreits mit den Rechteinhabern der Filmreihe mit dem Film keinen Profit machen dürfen. Das wäre bei den anscheinend inzwischen völlig anspruchslosen Potter-Fans wohl auch hier kein Problem gewesen. Dann lieber auf den zweiten Teil der meiner Meinung nach auch völlig überbewerteten Reihe um die „Phantastischen Tierwesen“ warten, diesen Fanfilm durchzuhalten ist doch etwas anstrengend. Weiterlesen

„The Young Pope“ – Jude Law als Papst aus den USA!

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Jude Law spielt einen jungen Papst aus den USA, der mit seinen speziellen Ansichten und seinem Ego den kompletten Vatikan aus der Bahn wirft. Wer eine Vatikan-Comedy erwartet, der sei gewarnt, „The Young Pope“ ist eindeutig eine Drama-Serie. Man muss schon ein gewisses Interesse an der Thematik haben und vor allem den Anfang der ersten Folge überstehen, der aus seltsamen Visionen besteht und einen nicht so wirklich verstehen lässt, worum es eigentlich geht. Ich konnte mit der Serie leider nichts anfangen und werde hier tatsächlich mal vorzeitig aussteigen. Weiterlesen

„Where To Invade Next“ – Michael Moore erobert Europa!

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wheretoinvadenextDie Filme von Michael Moore muss man immer mit Vorsicht genießen, da er mit seinen „Wahrheiten“ auch oft etwas über das Ziel hinausschießt. Trotzdem muss man anerkennen, dass er einem tatsächlich Missstände in den USA vor Augen führt wie kaum ein anderer. Sein neuer Film ist nach dem gleichen Muster gestrickt. Moore ist in Europa unterwegs und sucht nach Ideen, die er zur Rettung der sozialen Probleme in den Staaten einsetzen könnte. Er gewährt so einen interessanten Einblick in mutige und zugleich fortschrittliche Herangehensweisen an Arbeit, Bildung, Strafverfolgung, Aufklärung, Emanzipation und Vergangenheitsbewältigung, die in extremstem Gegensatz zu denen in den USA stehen. Weiterlesen

„Marco Polo“ – Der italienische Händler bei den Mongolen!

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Wenn Netflix eine Serie über Marco Polo, den bekannten Händler und Reisenden aus Italien, dreht, würde man sicher tolle Landschaftsaufnahmen von vielen exotischen Orten erwarten, doch die erste Staffel der Serie konzentriert sich fast ausschließlich auf Polos Aufenthalt im 13. Jahrhundert am Hof der mongolischen Nachfolger von Dschingis Kahn. Die Erfahrungen und Erlebnisse dort sind durchaus interessant inszeniert, aber irgendwie eben nicht das, was man erwartet hat. Aufwendig in Szene gesetzt, gut gespielt und doch nicht ganz überzeugend. Man darf gespannt sein, wie es in der geplanten zweiten Staffel weitergehen wird. Weiterlesen