„Spider-Man: Far From Home“ – Nettes Zwischenspiel im MCU!

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Wie schon Tom Hollands erstes Abenteuer im Spinnenkostüm ist auch „Spider-Man 2“ eher leichte Kost, eine Teenie-Actionkomödie, die nicht unbedingt zu den Highlights zählt, aber nach dem brachialen „Avengers 4“ den MCU-Fans eine kleine Verschnaufpause gönnt. Tom Holland hat ganz klar die besten Momente, zudem kehrt endlich Samuel L. Jackson als Nick Fury zurück und mit einem gut aufgelegten Jake Gyllenhaal hat der Film einen soliden, wenn auch irgendwie nicht so richtig ernst zu nehmenden Neuling zu bieten. Der Film bietet ein paar nette Einblicke in die Welt nach der Rückkehr der aufgelösten Personen und stellt ein paar kleine Weichen für die Zukunft des Franchise, allerdings nicht so bahnbrechende, wie einem vorher suggeriert wurde. Die amüsanten Teenie-Momente machen den größten Charme des Films aus, alles andere plätschert so vorbei und tut nicht weh. „Far From Home“ ist somit eine eher unspektakulärere Zusatzszene nach dem eigentlichen Ende der Phase 3 des MCU mit „Avengers 4“. Weiterlesen

„Okja“ – Geniale und düstere Riesenschweinerei!

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Nach „Snowpiercer“ hat der südkoreanische Regisseur Joon-ho Bong jetzt seinen zweiten Film mit größtenteils US-Schauspielern gedreht, „Okja“ ist allerdings eine Netflix-Produktion, die aber durchaus Kinopotential hätte. „Ein Schweinchen namens Babe“ war gestern, wenn hier ein Mädchen sein Lieblingsschwein retten will, hat das außer dem Knuddelfaktor des tierischen Hauptdarstellers nichts mehr mit dem Kinderfilm gemeinsam. „Okja“ ist eine bitterböse Abrechnung mit der Fleischindustrie, die einem mit dem immer düsterer werdenden Szenario mehrfach den Magen umdreht. Neben den großartig spielenden Stars Tilda Swinton, Jake Gyllenhaal, Paul Dano und Steven Yeun bietet die größte Leistung allerdings die kleine Seo-Hyun Ahn, die so authentisch spielt, das es einem schon weh tut, bei allem, was ihr wiederfährt. Beeindruckend animiert ist aber auch das Riesenschwein Okja, bei dem man mit der Zeit wirklich vergisst, dass es nicht echt ist, wenn es gerade durch einen Supermarkt kracht. Absolut empfehlenswert, eine großartige Netflix-Produktion, die unter die Haut geht. Weiterlesen

„Life“ – Spannender Weltraum-Schocker!

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Wie viele Filme gab es schon über Weltraumexpeditionen, die Leben im All entdecken und letztendlich einer unberechenbaren Gefahr gegenüberstehen, daher erfindet „Life“ von Regisseur Daniel Espinosa nicht unbedingt das Rad neu. Wer aber über ein paar Logiklücken hinwegsieht, kann doch ein paar spannende Momente erleben und sich doch hier und da bis zum Ende überraschen lassen. Mit Jake Gyllenhaal, Ryan Reynolds, Rebecca Ferguson, Ariyon Bakare und Hiroyuki Sanada ist „Life“ zudem souverän besetzt. Wer SciFi-Horror mit klaustrophobischer Weltraum-Atmosphäre mag, der kann auch diesen Film durchaus anschauen. Weiterlesen

„Nocturnal Animals“ – Vielschichtiger Thriller!

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Der neue Thriller von Tom Ford ist schon alleine wegen seiner verschiedenen Ebenen und der fesselnden Handlung interessant, überzeugt aber vor allem wegen des grandiosen Spiels von Amy Adams und Jake Gyllenhaal, die durch ebenfalls toll spielende Schauspieler wie Michael Shannon, Aaron Taylor-Johnson, Isla Fisher, Armie Hammer und Michael Sheen großartig unterstützt werden. „Nocturnal Animals“ ist tiefgründig, bitter und mitunter ziemlich hart, auf jeden Fall kein Thriller nach Schema F und damit vermutlich auch nicht nach jedermans Geschmack. Weiterlesen

„Nightcrawler“ – Psycho Jake Gyllenhaal dreht für die News

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Bekannt wurde Jake Gyllenhaal mit „Donnie Darko“ in einer nicht ganz normalen Rolle und ist seither weiterhin am besten, wenn er etwas absonderliche Rollen spielt, zuletzt in Filmen wie „Enemy“ oder „Prisoners„. Die Rolle von Lou Bloom in „Nightcrawler“, einem intelligenten aber gewissenlosen Außenseiter, der sein Talent darin entdeckt, blutige Tatorte für die Nachrichten zu filmen, ist daher wie für ihn gemacht. Die vermutlich durch spezielle Kontaktlinsen extrem irre schauenden Augen geben dem ohnehin gut spielenden Gyllenhaal das I-Tüpfelchen, was seine Rolle zu einer der besten Psychos der letzten Jahre macht. Weiterlesen

„Enemy“ – Lynchiger Doppelkopf-Mindfuck

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Lange gab es nicht mehr so einen kryptischen Film im Lynch/Cronenberg-Stil wie „Enemy“. Jake Gyllenhaal spielt seine Doppelrolle wieder einmal ausgezeichnet! Visuell und inhaltlich fesselnd erfordert der Mystery-Thriller vom „Prisoners„-Regisseur Denis Villeneuve die Betrachtung des Films auf einer Meta-Ebene, da zwischen die ansonsten halbwegs geradlinige Erzählung ein paar Psycho-Szenen mit Spinnen-Metaphorik eingestreut werden und die verschiedenen Figuren und Beziehungskonstellationen zum Teil miteinander verschwimmen. Aber das Beste: Der Film lädt zum Nachdenken und Nochmalsehen ein und im Gegensatz zu den Lynch-Filmen gibt es auch einige Anhaltspunkte, wie der Film nun zu verstehen ist. Weiterlesen

„Prisoners“ – Hochspannender Entführungsthriller!

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Bei „Prisoners“ kommen so einige Erinnerungen an David Finchers „Zodiac“ hoch: Nicht nur gibt Jake Gyllenhaal erneut den Ermittler, sondern auch die ruhige, aber sehr atmosphärische und visuell überragende Inszenierung ist durchaus mit „Zodiac“ vergleichbar. „Prisoners“ ist hochspannend bis zum Schluss und sowohl Gyllenhaal als auch Hugh Jackman als aufbrausender Vater des entführten Kindes überzeugen auf ganzer Linie. Dem Regisseur Denis Villeneuve ist mit dieser düsteren Kleinstadtgeschichte um die Entführung zweier Mädchen, Religionswahn und Selbstjustiz ein kleiner Geniestreich gelungen! Weiterlesen