„Rocketman“ – Berauschendes Elton-John-Biopic!

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Es ist vielleicht unfair, immer „Bohemian Rhapsody“ als Vergleich heranzuziehen, aber es ist schon bitter, wie grandios einem „Rocketman“ vor Augen führt, was man beim Queen-Biopic so alles hätte besser machen können. Denn die Geschichte von Elton John bietet nicht nur eine wirklich einzigartige schauspielerische und gesangliche Leistung von Taron Egerton, der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt, ein mitreißendes Musical, ein tragikomisches Drama, ein künstlerisches Experiment, kurzum ein echtes Highlight! Ich bin selten so geflasht aus dem Kino gekommen, sodass ich gleich im Anschluss meine Eindrücke loswerden muss. Man muss nicht viel über Elton John wissen und nicht mal viele seiner Songs kennen, um hier voll auf seine Kosten zu kommen. Regisseur Dexter Flechter und Hauptdarsteller Taron Egerton setzen dem großen Musiker das Denkmal, das er verdient hat. Absolut sehens- und hörenswert! Weiterlesen

„Fantastic Four“ – Vermurkster Reboot!

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Ich kenne die beiden Verfilmungen mit Jessica Alba und Chris Evans nicht, daher kann ich nicht beurteilen, ob die noch schlechter sind, aber wirklich etwas Positives kann ich zu diesem Reboot nicht wirklich sagen. „Fantastic Four“ wirkt wie ein Superheldenfilm aus den 90ern, Erklärungen sind überflüssig, Tiefe bei den Charakteren ebenfalls, eine wirkliche Handlung wird auch überbewertet und dazu wird eine Gruppe begabter Jungstars so unterfordert, dass auch schauspielerisch nichts rauszuholen ist. Dabei ist der Film nicht unterirdisch schlecht, aber eben einfach weit weg von gut und weit hinter den Möglichkeiten, wenn man andere aktuellen Comicverfilmungen anschaut. Mal schauen, ob es überhaupt eine Fortsetzung oder gleich den nächsten Reboot gibt. Weiterlesen

Lars von Triers Kunst-Porno „Nymph()maniac“

Ein Trailer zu Lars von Triers („Melancholia„, „Antichrist„) provokantem Sexdrama „Nymphomaniac“ ist da, der nicht nur durch brisante Thematik, sondern auch durch den starken Cast aufmerksam macht: Mit dabei sind neben der obligatorischen Charlotte Gainsbourg u. a. Stellan Skarsgård, Shia LaBeouf, Uma Thurman, Willem Dafoe, Jamie Bell und Christian Slater. Mit dem in 8 Kapitel eingeteilten Film versucht von Trier erneut, Porno und Kinofilm einander näherzubringen – so wurden für einige Hardcore-Scenen digital die Genitalien von professionellen Pornodarstellern auf die Schauspielerkörper montiert. Da der Director’s Cut des Films stolze 330 Min. dauert, wird der Film in zwei Teilen in die Kinos kommen (Teil 1: 20.02.2014, Teil 2: 03.04.2014); angeblich in einer entschärften Softcore-Version. Inzwischen gibt es einen Trailer sowie ein paar erste Filmclips zum Finale der „Depression“-Trilogie.

Quellen: Cinema.de / Cinema.de

„Tim & Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ – Mehr davon!

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Wenn sich Steven Spielberg und Peter Jackson zusammentun, um mittels Motioncapturing eine 3D-Comicverfilmung des Klassikers „Tim und Struppi“ auf die Leinwand zu bringen, klingt das nach einem sehr interessanten Experiment. Herausgekommen ist ein rasanter, spannender und lustiger Abenteuerfilm, der nicht nur den Comicvorlagen gerecht wird, sondern für viele „Indiana Jones“-Fans das nachliefert, was man beim misslungenen „Kristallschädel“ alles vermisst hat. Endlich mal wieder eine späte Neuauflage eines Klassikers, die sich nicht mit vielen Neuinterpretationen zu sehr vom Original entfernt. Weiterlesen

„Unbeugsam“ – Daniel Craig rettet polnische Juden

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Der Zweite Weltkrieg und die Judenverfolgung werden wohl noch Ewigkeiten Vorlage für viele Filme sein. Mich reizt das Thema inzwischen nicht mehr so, aber da Edward Zwick auch Regisseur bei „Blood Diamond“ und „Last Samurai“ war, habe ich den Film dann doch gesehen. Und obwohl ich nicht viel auszusetzen habe, hat er mich auch nicht umgehauen. Das Thema ist einfach nicht mehr neu genug und auch die Geschichte der Bielski-Brüder aus Polen, die über 1000 Juden retteten, bringt da nicht viel Neues, obwohl der Film gut inszeniert ist und die Darsteller ebenfalls ihre Sache gut machen. Weiterlesen

„Jumper“ – Ziemlich blödes Gehopse!

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Hayden Christensen zeigte schon in der neuen „Star Wars“-Trilogie, dass er nicht schauspielern kann und über zwei unterschiedliche Gesichtsausdrücke nicht hinauskommt, Samuel L. Jackson hat auch schon in so vielen schlechten Filmen mitgespielt, dass er auch kein Garant für einen Blockbuster ist und generell wirkte die Story schon im Trailer dünn bis nicht vorhanden. Trotzdem sah es nach einigermaßen unterhaltsamem Popcornkino aus …Pustekuchen! Weiterlesen