„Friedhof der Kuscheltiere“ – Nur bedingt überzeugende Neufassung!

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„Friedhof der Kuscheltiere“ ist sicher einer der besten Romane von Stephen King, doch zur 1989er Verfilmung von Mary Lambert gehen die Meinungen weit auseinander. Während einige sie für eine der besten King-Verfilmungen halten, hadern viele mit dem schlechten Hauptdarsteller und der mitunter etwas billigen Effekte. Nach dem Erfolg der tatsächlich gelungenen Neuauflage von „ES“ und dem neuen King-Boom in TV und Kino machte es also Sinn, auch „Pet Sematary“ eine Neuauflage zu gönnen. Hier macht man zwar mit Hauptdarsteller Jason Clarke alles richtig, aber irgendwie kann der Film sich nicht über die alte Verfilmung hinweg setzen. Weder der Grusel- noch der Gewaltfaktor überzeugen mehr und auch die kleinen Änderungen können nicht so richtig überzeugen. Wer die alte Verfilmung nicht kennt, wird vermutlich auch hier mit dem Einschlafen ein paar Probleme haben, wer aber weiß, was passiert, der wird hier leider nicht mehr abgeholt als damals. Weiterlesen

„Aufbruch zum Mond“ – Emotionales Biopic über Neil Armstrong!

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Dass Neil Armstrong der erste Mensch auf dem Mond war, ist allgemein bekannt und doch hat „Whiplash“– und „La La Land“-Regisseur Damien Chazelle aus seinem Biopic ganz bewusst kein Heldenepos gemacht. „First Man“ ist ein sehr bewegender Film, der in vielerlei Hinsicht absolut sehenswert ist. So bekommt man einerseits einen sehr interessanten Blick auf den Charakter Armstrong mit all seinen Schicksalsschlägen und Eigenarten, die ein ganz anderes Bild zeigen, als man erwartet hätte. Dies liegt nicht zuletzt an einer mal wieder großartigen Performance von Ryan Gosling. Auf der anderen Seite sind die Aufnahmen aus dem NASA-Trainingsprogramm und zuletzt dann von der Apollo-11-Mission so beeindruckend gedreht, dass man wirklich das Gefühl hat, mit dabei zu sein. Weiterlesen

„Winchester“ – Geisterrache für Schusswaffengebrauch!

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Die Gewehre aus dem Hause Winchester revolutionierten die Waffensituation in den Staaten maßgeblich, eher unbekannt ist jedoch die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers, die bis zu ihrem Tod ein riesengroßes Anwesen in San Francisco Tag und Nacht um weitere Räume erweitern ließ, so dass ein absolut verrücktes Bauwerk entstand. Gerüchten zufolge soll das Haus verflucht gewesen sein und die Witwe soll die Räume anhand der Botschaften von Geistern erhalten haben, die durch die Winchester-Waffen ums Leben gekommen sind. Eine interessante Grundlage für einen Horrorfilm, „Winchester – Das Haus der Verdammten“ funktioniert auch solide als Gruselhorror mit netten Schockeffekten, einer Prise Waffenkritik und vor allem geadelt durch seine Hauptdarstellerin, denn für die Rolle der Lady Sarah Winchester konnte man tatsächlich Helen Mirren gewinnen, die auch in diesem Genre absolut überzeugen kann. Weiterlesen

„Terminator: Genisys“ – Misslungene Wiederbelebung!

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Mit den ersten beiden Filmen der „Terminator“-Reihe wurde Filmgeschichte geschrieben, doch schon der dritte Teil funktionierte nicht mehr wirklich. Auch die neuen Ansätze mit „Terminator: Die Erlösung“ und der TV-Serie „The Sarah Connor Chronicles“ reichten bei Weitem nicht an die Vorgänger heran. Doch trotzdem lässt man ein solches Franchise nicht ruhen, sondern schlachtet es weiter aus, auch wenn „Terminator: Genisys“ sich in gewisser Weise noch hinter Teil 4 und 5 ansiedeln muss, will dessen wirre Handlung so gar nicht überzeugen. Hätte nicht Arnold Schwarzenegger ein paar gute Szenen und die Grundhandlung ein paar nette Ansätze, könnte man sich den Film gar nicht mehr schön reden. Weiterlesen

„Planet der Affen: Revolution“ – Affentheater aus Hollywood

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Mit Remakes oder Reboots – wer kann mittlerweile noch sagen, wo der Unterschied bei diesen Begriffen liegt – ist das ja so eine Sache. Die meisten sind überflüssig, da sie weder inhaltlich noch künstlerisch mit dem Original mithalten können. Einige werden unterschätzt, da sie mit eben diesem verglichen werden, obwohl sie eher als eigenständiges Werk angesehen werden sollten. Es ist also eine gewisse Spannbreite der Bewertungsmöglichkeiten vorhanden. Es gibt nämlich auch solche Remakes/Reboots, die durchaus als gelungen betrachtet werden können. „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) gehörte in diese Kategorie. Anders als in Burtons misslungener Variation des Themas aus dem Jahre 2001 wurde hier einerseits sehr intelligent an die Original-Pentalogie aus den 1960er/1970er Jahren angeknüpft, andererseits ein eigenständiges Film-Universum geschaffen. Kommerziell erfolgreich war der Film auch noch, daher kam kürzlich die Fortsetzung in die Kinos. Diese hinterließ jedoch ein eher zwiespältiges Gefühl. Weiterlesen