„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert. Weiterlesen

Back to the Roots: Del Toros „Crimson Peak“

Momentan kann man in Regisseur Guillermo del Toros „Pacific Rim“ gigantische Monster-Zerstörungsorgien bestaunen. Mit seinem nächsten Film will del Toro allerdings anscheinend wieder ein wenig zurück zu seinen spanischen Filmwurzeln kehren: Kleineres Budget, charakterzentriert, Horror. Klingt doch super! Nach den vielen Projekten, mit denen er in der Vergangenheit in Verbindung gebracht wurde (u. a. „Hellboy 3“), soll der Film eine Haunted-House-Story werden und kommt mutmaßlich 2015 in die Kinos. Weiterlesen

„Mama“ – Endlich wieder ein spannender Horrorfilm!

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Immer wieder sucht Guillermo del Toro nach talentierten, aber unbekannteren Regisseuren und produziert ihre Horrorfilme. Auch wenn „Don’t Be Afraid of the Dark“ nicht auf dem gleichen Niveau wie zuvor „Das Waisenhaus“ rangierte, hat er mit „Mama“ wieder einen Glücksgriff gemacht, denn der Film versteht es zu gruseln, zu schocken und seinen Spannungslevel über die ganze Zeit zu halten. Die Geschichte erinnert zwar ein wenig an die typische Storyline japanischer Horrorfilme, ist aber neben dem mauen Horroreinheitsbrei endlich mal wieder gut gemachtes Gruselkino! Weiterlesen

„Zero Dark Thirty“ – Auf der Suche nach Osama Bin Laden

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Mit „The Hurt Locker – Tödliches Kommando“ sicherte sich Kathryn Bigelow vor ein paar Jahren den Oscar als beste Regisseurin, mit „Zero Dark Thirty“ ist sie wieder mal auf Oscarkurs. Ihr neuer Film widmet sich der Suche nach al-Qaida-Chef Osama Bin Laden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bis zur Tötung im letzten Jahr. Sie konzentriert sich dabei auf eine junge CIA-Agentin, deren Einsatz maßgeblich daran beteiligt war. „Zero Dark Thirty“ zeigt dabei nicht nur im Detail den finalen Einsatz, sondern auch Folter und Attentate, Bilder, die eine neue Kontroverse bezüglich der Methoden der Amerikaner aufkommen lassen könnten. Weiterlesen