„Mord im Orient-Express“ – Mittelmäßige Neuauflage!

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Neben Miss Marple ist Hercule Poirot der bekannteste Charakter von Schriftstellerin Agatha Christie, daher wurde „Mord im Orient-Express“ auch schon mehrmals verfilmt. Jetzt hat sich Kenneth Branagh des Stoffes angenommen und nicht nur die Regie sondern auch die Hauptrolle des Kultdetektivs übernommen. Der beeindruckende Cast umfasst nicht nur Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Judi Dench und Penélope Cruz, sondern auch Willem Dafoe, Daisy Ridley und Josh Gad. Aber trotz toller Außenaufnahmen im Schnee und origineller Kameraführung will einen der Film nicht so richtig packen. Obwohl ich die Auflösung nicht parat hatte, holte mich die Spannung beim Rätsellösen nicht ab. Vermutlich auch deshlab, weil Branagh sich mehr auf die Abgründe der einzelnen Charaktere konzentriert und nicht in erster Linie auf die Lösung des Falls. Insgesamt ist der Film nett anzusehen und vielleicht steckt in Branaghs Neuinterpretation von Poirot auch noch Potential für einen weitere Fall, aber zwingend schauen muss man diesen Film nicht. Weiterlesen

„Die Insel der besonderen Kinder“ – Tim Burton kann es noch!

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Tim Burton war mal einer meiner Lieblingsregisseure, niemand konnte Fantasy so verfilmen wie er, vor allem Sound, Optik und Humor waren immer unverkennbar. Doch seit einigen Jahren war kein wirklicher Geniestreich mehr dabei, richtig punkten konnte er nur mit dem für ihn eher untypischen Film „Big Eyes“. Doch „Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children“ funktioniert endlich wieder wie früher, der Film kann mit einer schaurigschönen Handlung, skurrilen Charakteren und der für Burton typischen Ausstattung überzeugen. Mit Eva Green, Asa Butterfield, Samuel L. Jackson, Judi Dench, Rupert Everett und Terence Stamp hat er auch beim Cast wieder perfekt ausgewählt, alle spielen großartig und passen perfekt zu ihren Rollen. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 11: Von Grusel, Gaunern und Schwämmen!

Ich habe in den letzten Monaten so viele Filme gesehen, dass ich hier mal wieder paar etwas kürzer abhandeln muss, sie aber nicht unerwähnt lassen will. Die Kurzkritiken umfassen dieses Mal „The Gunman„, „The Gambler„, „Best Exotic Marigold Hotel 2„, „Sinister„, „Die Frau in Schwarz 2„, „X-Men 5 – Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut)„, „Spongebob Schwammkopf„, „Kidnapping Freddy Heineken„, „Home„, „Paddington„, „Magic In The Moonlight“ und „A Most Wanted Man„. Weiterlesen

„James Bond: Skyfall“ – Auferstehung eines Agenten!

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Bevor Daniel Craig überhaupt in „Casino Royale“ sein Können beweisen konnte, wurde er von der Presse zerrissen, doch sein Debüt als 007 konnte überzeugen, schon alleine, weil man neue Wege ging und dem Geheimagenten ein wenig mehr Gefühl und Realismus aneignete. Sein zweiter Auftritt in „Ein Quantum Trost“ wollte dann leider nicht so zünden, umso mehr fragt man sich, ob der lange erwartete 23. (offizielle) Film, gleichzeitig zum 50. Kinojubiläum der 007-Filmreihe, wieder punkten würde. Und das tut er! Zwar ohne übertriebene Gimmicks und Weltrettungsszenarien, dafür mit etwas mehr Gefühl und einem Einblick in die Vergangenheit von 007, ist man mit der Filmreihe endlich in der heutigen Zeit angekommen. Weiterlesen

„My Week with Marilyn“ – Gefühlvolles Monroe-Portrait

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Marilyn Monroe ist vielleicht eine der bekanntesten Schauspielerinnen aller Zeiten und dennoch auch ein Symbol für ein Opfer des Ruhms. Dieser Film widmet sich zwar nur einem sehr kurzen Auszug aus ihrem Leben und doch lässt er einen tief in Marilyns Psyche eintauchen, in eine emotionale Welt aus Begeisterung und Verzweiflung, großartig von Michelle Williams in Szene gesetzt. Perfekt trifft diesen Film ein abgegriffener, kitschiger Begriff: bezaubernd! Weiterlesen